Dieses Haus wird aus Hanf gebaut

(Bild: hemp-technologies)

Der Nutzhanf macht wieder Schlagzeilen. Nicht nur Kolumbus nutzte ihn in seinen Segeln, auch Mercedes-Benz verbaut ihn in Türverkleidungen. Jetzt sollen in den USA dutzende Häuser mit dem Rohstoff entstehen.

Auf Grund der Legalisierung der Nutzhanfproduktion in den USA, enstehen mehr und mehr Projekte, bei welchen Hanffasern zum Einsatz kommen. Die schweren Fesseln aus der Kolonialzeit, in welcher der Hanfanbau fast gänzlich zum erliegen kam, lösen sich langsam. Tabus um den Rohstoff fallen ebenso.

Hanf-Mörtel ist feuerbeständig

Schon Oma wusste, was mit den äußerst stabilen Hanffasern alles möglich ist. Die Pflanze zu rauchen war damals allerdings nicht ihr Hobby. Will man mit ihm auch noch Häuser bauen, dann hat der Brandschutz ohnehin höhere Priorität. In der Mörtelmischung, welche beim Rohbau und in der Dämmung in verschiedenen Anteilen zum Einsatz kommt, zeigt sich der Hanf als feuerbeständig. Termiten können dem Baustoff ebenso nichts anhaben, die Energieeinsparung soll sich zwischen 50 bis 70 Prozent bewegen.

(Bild: National Geographic)(Bild: National Geographic)

„Wir sind an einem Wendepunkt“,

sagt Greg Flavall, technischer Gebäude Berater für Hemp Technologies Collective, welche die isolierende Hanfmischung verkauft. Er sagt, Anfragen steigen. Er erwartet, dass die Zahl der Hanf-Häuser von aktuell etwa einem Dutzend in den USA, sich im nächsten Jahr verfierfachen könnte.

(Bild: National Geographic)(Bild: National Geographic)

Tags :Quellen:National Geographichemp-technologiesVia:Kraftfuttermischwerk

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