So sah Sentinel-1A das Erdbeeben in Chile

(Bild: ESA)

Der Erdbeobachtungssatellit Sentinel-1A wurde genau für solche Fälle in den Orbit geschickt. Das Erdbeben in Chile vom 16. September beobachtete er zur Folgenabschätzung.

Das Erdbeben hatte eine Stärke von 8,3 und traf die Küste von Zentral-Chile. Tsunamiwarnungen und Evakuierungen der Küstenabschnitte waren die Folge. Nur drei Minuten dauerte das Beben. Durch die Kombination von Radarscans vom 24. August und dem 17. September haben Geowissenschaftler ein sogenanntes Interferrogramm erzeugt, womit sie die Bodenbewegungen quantifizieren konnten.

Durch Zählen der Streifen wird geschätzt, dass das Beben eine Bodenverschiebung von 1,4 Metern entlang der Blickrichtung der Radarbeobachtung und eine Horizontalbewegung längs zur Flugrichtung des Satelliten von 0,5 Metern hatte.

Genau für solche Katastrophenfälle wurde das Programm Copernicus von der ESA ins Leben gerufen. Durch die Kombination mehrerer Wächtersatelliten mit verschiedenen Systemen an Bord lässt sich eine umfassende Beobachtung unserer Erde bewerkstelligen. Solche Bilder, wie dieses von den Auswirkungen des Erdbeebens von Chile, wären ohne diese Sensorik im Orbit nicht möglich gewesen.

Tags :Quellen:ESA

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