Xiaomi stellt Mi 4c mit Snapdragon 808 und 13-MP-PDAF-Cam ab 180 Euro vor

(Bild: Xiaomi)

Gute Hardware muss nicht zwingend teuer sein. Das beweist der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi wieder einmal mit dem neuen Mi 4c. Es ist mit einem 5 Zoll großen Full-HD-Bildschirm, dem Qualcomm-Prozessor Snapdragon 808, bis zu 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte internem Speicher sowie einer 13-Megapixel-Kamera mit Phasenautofokus ausgestattet. Erhältlich ist das Gerät in China schon ab umgerechnet 183 Euro.

Xiaomi Mi 4c

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Xiaomi Mi 4c

Zu diesem Preis bekommt man die günstigere Version des Mi 4c. Sie kommt mit 2 GByte RAM und 16 GByte Speicherkapazität. Für umgerechnet knapp 211 Euro gibt es dann 3 GByte RAM und 32 GByte Platz für System und Daten. Natürlich wird man das Smartphone so günstig nicht in Deutschland bekommen, da man Xiaomis Geräte bislang nur über Importhändler beziehen kann, trotzdem dürfte das Preis-/Leistungsverhältnis für Interesse sorgen.

Das 5-Zoll-Display löst mit 1920 mal 1080 Pixel auf und hat laut Xiaomi ultradünne Displayrahmen. Außerdem soll es sich gut bei Sonnenlicht und dank eines Nachtmodus auch bei Dunkelheit ablesen lassen. Eine variable Bildwiederholraten soll den Screens um 10 Prozent energieeffizienter machen.

Angetrieben wird das Android-Smartphone von Qualcomms 64-Bit-Prozessor Snapdragon 808. Dieser verfügt über sechs bis zu 1,8 GHz schnelle Kerne und kommt mit einer Adreno-418-GPU. Der Chip kommt beispielsweise auch im LG G4 zum Einsatz, das deutlich teurer ist. Arbeits- respektive interner Speicher sind wie erwähnt je nach Modell 2 oder 3 beziehungsweise 16 oder 32 GByte groß. Der Akku hat mit 3080 mAh ebenfalls eine ordentlich Kapazität.

Dank des Qualcomm-Chips wird auch Quick-Charge-2.0 unterstützt, wodurch sich der Akku schneller laden lässt. Mit Strom betankt wird das Mi 4c über den neuen USB-Typ-C-Anschluss. Der chinesische Smartphone-Hersteller bietet sinnvollerweise auch gleich einen Adapter an, der ein Anschließen eines herkömmlichen microUSB-Kabels erlaubt. Dieser kostet aber offenbar extra, auch wenn des Unternehmen einen Spezial-Preis verspricht.

(Bild: Xiaomi)

Für Fotos und Videos integriert Xiaomi ins Mi 4c eine 13-Megapixel-Kamera mit einem Phase-Detection-Autofokus. Dabei setzt es auf einen Sony-IMX258- oder Samsung-S5K3M2-Isocell-Bildsensor. Die Front-Cam für Selfies und Videochats bietet eine Weitwinkellinse und löst mit 5 Megapixel auf.

An Kommunikationstechnologien hebt der Hersteller LTE und Dual-SIM-Support hervor. Aufgrund des Qualcomm-Chips dürfte LTE Cat 6 unterstützt sein. Als Betriebssystem kommt MIUI 6 auf Basis von Android 5.0 Lollipop zum Einsatz.

Software-Highlights sind Double-Tap-to-Wake zum Aufwecken des Smartphones sowie Edge Tap. Letztere Funktion erlaubt es Nutzern, per Druck auf die Kanten des Gerätes ein Selfie aufzunehmen oder zurück zum vorherigen Bildschirm zu wechseln. Zudem gibt es eine Infrarot-Schnittstelle, um das Xiaomi Mi 4c als Fernsteuerung für das Smart Home zu verwenden.

Das Gerät misst 138,1 mal 69,6 mal 7,8 Millimeter und wiegt 132 Gramm. Das Gehäuse ist aus Kunststoff und in den Farben Weiß, Schwarz, Blau, Pink und Gelb erhältlich. Der Release erfolgt laut Xiaomi am 23. September über mi.com.

(Bild: Xiaomi)

Als Zubehör hat Xiaomi noch neue Bluetooth-Speaker vorgestellt. Sie kommen mit einem Metallgehäuse, 36-mm-Neodymium-Treibern, einem Subwoofer und einem microSD-Kartenslot. Dank Mikrofon ist auch eine Sprachsteuerung möglich. Die maximale Lautstärke soll 90 dB betragen. Die Akkulaufzeit gibt Xiaomi mit 8 Stunden bei einer Lautstärke von 65 dB an. Der Preis beträgt umgerechnet nur 28 Euro.

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  1. Leider mit nur 32GB und ohne SD Karte zuwenig Speicher für mich.
    Sonst würde ich es kaufen als Ersatz-Handy.
    Weiß jemand ob es auf beiden Sim-Karten LTE oder zumindest 3G unterstützt?

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