Samsung bringt Gear VR für 99 US-Dollar auf den Markt

(Bild: Samsung)

Die Consumer-Version der Gear VR von Samsung, die Oculus entwickelt hat, wurde jetzt auf der Entwicklermesse von Oculus präsentiert. Der Preis liegt bei nur noch rund 100 US-Dollar, während die bisher erhältliche Entwickler-Version noch das doppelte kostete, schwerer und unergonomischer war.

Samsung Gear VR

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Wie ein Blick aus dem Periskop.

Das Gear VR von Samsung ist eine Halterung für ein Smartphone von Samsung, das damit praktisch vor die Augen geschnallt wird. Wie die meisten VR-Brillen sieht das ganze Konstrukt ein wenig wie eine Taucherbrille aus. Linsen im Gerät sorgen dafür, dass der Benutzer dennoch die Inhalte des Smartphonedisplays trotz des geringen Abstands sehen kann. Gleichzeitig wird jedem Auge ein eigenes Bild gezeigt – das Smartphone bekommt also sozusagen einen Splitscreen. So entsteht ein 3D-Eindruck. In der Brille sind Sensoren enthalten, um die Haltung des Kopfes zu erfassen, außerdem ist ein Touchpad an der Seite zur Steuerung integriert.

Das neue Modell der Gear VR kommt im Herbst und damit rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Handel. Das Gear VR kann mit dem Samsung-Smartphones Galaxy S6, S6 Edge, S6 Edge+ und dem Note 5 verwendet werden.

(Bild: Samsung)

„Wir sehen Virtual Reality als die nächste Computing-Plattform an“, wird JK Shin, CEO und Präsident von Samsung Mobile, in einer Pressemeldung zitiert. Zusammen mit Oculus habe man einen Standard für Mobile VR etabliert und stelle dieses „revolutionäre Produkt“ nun Verbrauchern zur Verfügung.

Nutzer profitieren aber auch von einem größeren Angebot an Inhalten für die VR-Brille. Neben weiteren Spielen sollen künftig auch Videodienste wie Netflix, Hulu und Vimeo für die Gear VR und auch Oculus‘ eigene VR-Brille Rift erhältlich sein.

Auch die erste Gear VR entstand in Zusammenarbeit mit der Facebook-Tochter Oculus. Sie funktionierte nur zusammen mit dem Phablet Note 4. Die zweite Auflage, die Samsung im März 2015 vorlegte, setzt ein Galaxy S6 oder S6 Edge voraus.

Lies auch: IFA 2014 – Gear VR ausprobiert

Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Stephan Beiersmann, ZDNet.de
  1. „bei nur noch rund 100 Dollar…“
    Ihr als Tech-Magazin, auch wenn Ihr sehr klein seid, habt doch immerhin mehr Einfluss auf Unternehmen, als die Verbraucher heutzutage, und dafür, dass in der Brille keine Elektronik verbaut ist, sondern wahrscheinlich alles aus Plastik und Textil besteht sind 100 Dollar doch sehr viel. Wenn man dann noch bedenkt, dass es Samsung spezifisch ist, dann hält meine Freude nicht lange. Ihr solltet m.E. schon mehr Druck ausüben. Die Herstellung davon kostet doch in der Produktion aller höchstens 10€ / Stück …

  2. Was für ein Reviewvideo. Ich schaue einem Mann dabei zu, wie er eine VR Brille trägt und erstaunt über das ist, was er via Brille sieht. So gut wurde ich wirklich schon lange nicht mehr in einer Review über ein Produkt informiert. Danke *hust*.
    Immerhin gibt es am Ende ein sehr knappes Fazit zu dem Produkt.

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