Tesla Model X – teures Vergnügen mit Familien-Elektro-Rennmaschine

(Bild: Tesla)

Tesla hat mit dem Model X ein neues Elektroauto vorgestellt, das diesmal in Form einer Mischung aus SUV und Familienkutsche daherkommt. Wer nun an ein gemächliches Fahrzeug denkt, der sollte lieber erst einmal die technischen Daten lesen. In der teuersten Variante beschleunigt das Auto in 3,2 Sekunden auf rund 97 km/h.

Tesla Model X

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Tesla Model X

Mit dem Tesla X hat Tesla Motors nun nach dem Roadster und dem Model S sein drittes Elektroauto vorgestellt. Das SUV mit fünf bis sieben Sitzen kommt in zwei Motorvarianten auf den Markt. Beide sind Allradmodelle, wobei
der vordere Motor immer 259 PS aufweist und der hintere beim P90 ebenfalls 259 PS. Beim P90D hingegen hat der hintere Elektromotor stolze 503 PS. Das schwächere Model X soll in 4,8 Sekunden knapp Tempo 100 erreichen, das stärkere in 3,2 Sekunden, sofern man die Ludicrous-Beschleunigungsoption ordert. Und man bedenke: Das ist ein Familienauto.

Zum P90 liegt noch kein Preis vor, der P90D kostet 132.000 US-Dollar. Mit Ludicrous-Beschleunigungsmodus liegt der Preis bei 142.000 US-Dollar. Ein Euro-Preis liegt noch nicht vor.

Das auffälligste Merkmal des Model X sind seine Flügeltüren, die mit zwei Scharnieren versehen sind und nur 30 cm Abstand zum nächsten Auto oder zur Wand benötigen, um geöffnet zu werden. Auch die hinteren Sitze soll man – zum Beispiel um ein Kind in den Sitz zu tragen – leicht erreichen können. Die Türen öffnen sich nach Teslas Angaben in 5 bis 7 Sekunden, wobei Sensoren dafür sorgen, dass sie nicht an anderen Autos oder der Decke anschlagen. Auch beim Schließen überwachen Sensoren den Vorgang: Eine eingeklemmte Hand oder gar ein anderes Körperteil wären auch eine extrem schlechte PR für Tesla.

Beim näheren Hinsehen fällt auch die enorm große Windschutzscheibe des Tesla X auf. Sie endet weit über dem Kopf des Fahrers. Offenbar hat Tesla die Verstärkungen am Dach und den Seiten des Türausschnitts auch für die Befestigung der großen Scheibe genutzt.

Der Fahrer erhält in der Mittelkonsole wieder das 17 Zoll große Touchdisplay, das auch im Tesla Model S verwendet wird.
Wann das Model X in Deutschland erhätlich sein wird und was es hier kostet, ist noch nicht bekannt. Auch die meisten technischen Daten hat Tesla noch nicht verraten.

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