Softbank-CEO: In 30 Jahren haben Computer einen IQ von 10.000

(Bild: Übergizmo.com)

Masayoshi Son, CEO von Softbank, teilte in Tokio seine Vision der Zukunft von Robotern und dem Internet der Dinge mit. Seiner Ansicht nach werden die Maschinen dem Menschen in mancher Hinsicht schon sehr bald überlegen sein. Auch der französische Premierminister Manuel Valls war auf dem Event, in dessen Rahmen ein Französisch-Japanisches Jahr der Innovation bekanntgegeben wurde, zugegen.

In 30 Jahren, so schätzt Son, werden Maschinen eine Hardware besitzen, deren Leistungsfähigkeit um das 1-Million-fache höher ist, als die des menschlichen Gehirns. Der Intelligenz-Quotient (IQ) soll dann den Wert 10.000 überschreiten. Zum Vergleich: Der IQ eines durchschnittlichen Menschen liegt bei 100. Genies wie Albert Einstein oder Leonardo Da Vinci brachten es auf ungefähr das Doppelte.

Die Hardware alleine macht natürlich noch nicht jene Intelligenz aus, die man sich von den Computern erhofft. Dafür benötigt es auch die entsprechend hochentwickelte Software. Son zufolge stehen die Chancen auf eine parallele Entwicklung der Software, die jene künstliche Intelligenzen erschaffen ließe, aber gut. Dabei verweist er auf die großen Fortschritte, die im Bereich des maschinellen Lernens in den letzten drei Jahren erreicht wurden.

Nach jahrzehntelangen Anstrengungen wurden seitens der Forschung nun erfolgreich Algorithmen entwickelt, die  zuverlässig Dinge erkennen und kategorisieren können. Diese Algorithmen können zum Beispiel trainiert werden, Autos zu erkennen. Sehen sie dann ein neues Auto, können sie aufgrund der Form, der Reifen oder der Lichter das Auto, als solches erkennen.

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Bereits vor anderthalb Jahren publizierte der Physiker Michio Kaku ein Buch, in welchem er über das Brain 2.0 schreibt, das sozusagen ans Internet angeschlossen und das Lösen des Bewusstseins vom Körper erlauben kann. Masayoshi Son sprach nun ebenfalls davon, über tausende Geräte mit dem eigenen Gehirn zu verbinden. Die Basis für diese Revolution unseres Lebens sowie unserer Interaktion mit Technologie seien das maschinelle Lernen, leistungsfähige Computer und überall verfügbare Netzwerke.

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Auch Roboter werden in Zukunft – welche Überraschung – eine große Rolle spielen. In Japan arbeitet man bekanntlich besonders eifrig an Robotern, die sich ins Alltagsleben integrieren lassen. Darum erwarb man bei Softbank auch das französische Unternehmen Aldebaran, das die beiden Roboter Nao und Pepper baute. Die Geräte sind bereits kommerziell für B2B-Anwendungen verfügbar.

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Son glaubt gar, dass die Roboter eventuell smarter als Menschen werden. Fürchten braucht man sich seiner Meinung nach aber nicht vor den Maschinenwesen, schließlich würden die Roboter freundlich sein. Aber wie wir alle wissen hängt das davon ab, wie die Roboter programmiert sein werden.

Tags :Quellen:Bilder: ÜbergizmoVia:Hubert Nguyen, Übergizmo.com

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