Roboterhund erhält fliegende Späheinheit

(Screenshot: Übergizmo)

Den Roboterhund BigDog, auch LS3 genannt, ließ die us-amerikanische Verteidigungsministeriumsbehörde DARPA schon letztes Jahr bei einem Testmanöver im Rahmen der RIMPAC schweres Gepäck transportieren. Um das unwegsame Gelände besser einschätzen zu können, kann eine fliegende Drohne nun vorausschauend zur Hilfe eilen.

180 Kilogramm Gepäck über eine Strecke von 32 Kilometern – diese Leistung ist für eine Maschine zwar kein Meilenstein, wohl aber, wenn es dabei über extrem unwegsames Gelände geht. Der Roboterhund LS3 ist genau dafür gebaut worden. Natürlich soll auch der Roboterhund gerade wegen des anspruchsvollen Terrains stets den effizientesten Weg nehmen. Manchmal ist dabei aber eine Vogelperspektive vonnöten, um vorab die beste, beziehungsweise überhaupt mögliche Strecke ausmachen zu können.

Forscher an der ETH Zürich haben deshalb eine kleine Drohne entwickelt, die als Sidekick einem Roboterhund vorneweg fliegt und eine – wenn auch nicht perfekte – Karte der vor ihnen liegenden Umgebung erstellt. Der jeweilige Roboter am Boden kann die Daten auswerten und auf Basis dessen den möglichen Weg einschlagen. So hilft der Sidekick, wenn sich vor dem Roboterhund ein unüberwindbares Hindernis erstreckt, beispielsweise eine Mauer. Aus der Luft wird dann gespäht, um den kürzesten Weg um das Hindernis herum zu ermitteln.

Mithilfe eines Lasers zur Entfernungsmessung wird die Karte fortwährend aktuell gehalten und sichergestellt, dass jeder Schritt sicher gesetzt wird. Der perfekte Begleiter für´s Labyrinth also.

Tags :Quellen:(YouTube-Screenshot: Übergizmo)Via:Edwin Kee, Übergizmo.com

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