Virtual Reality gibt es jetzt auch für Mäuse

(Foto: Ubergizmo)

Für die meisten von uns ist Virtual Reality vor allem eine Möglichkeit, Games noch besser zu erleben. Jetzt gibt es VR aber auch für Mäuse: Der Hintergrund hat nichts mit Computerspielen zu tun, sondern ist ernst.

Forscher des HHMI Janelia Research Campus in Virginia (USA) haben ein VR-Labyrinth für Mäuse entwickelt. Dabei denken die Nager, sie würden durch Gänge laufen, obwohl ihr Kopf in Wirklichkeit nicht bewegt wird. So können die Wissenschaftler beobachten, wie sich Mäuse in der Naur bewegen.

Allein das ist schon ziemlich cool. Vor allem aber hoffen die Forscher, durch ihre Maus-Experimente besser zu verstehen, wie Lernprozesse funktionieren und wie das Gehirn Informationen verabeitet. So sollen Störungen der normalen Gehirnfunktion, wie etwa Autismus, besser verstanden werden können.

Bislang hat das Forscher-Team bereits herausgefunden, dass verschiedene Neuronen im Gehirn der Mäuse abgefeuert werden, je nachdem, wie groß die Distanz zwischen dem Kopf der Maus und der virtuellen Mauer des VR-Labyrinths ist. Jeremy Freeman, einer der am Projekt beteiligten Forscher, erläutert: „Wir wollen verstehen, wie das Gehirn alles regelt, vom Fühlen und Lernen bis hin zum Treffen von Entscheidungen.“

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