Microsoft HoloLens soll Entwickler 3.000 US-Dollar kosten

(Bild: Microsoft)

Die Entwicklerversion der Augmented-Reality-Brille HoloLens wird nicht gerade günstig. 3.000 US-Dollar müssen Developer dafür springen lassen. Die Brille soll im ersten Quartal 2016 an die Besteller geliefert werden - wobei sich Microsoft vorbehält, wer die Brille überhaupt erhält.

Hololens ist in der derzeitigen Version nicht für Endverbraucher sondern nur für Entwickler gedacht, die Anwendungen dafür programmieren wollen. Die Entwicklerversion soll aber nicht schlechter sein als das, was Microsoft im Juni auf der Spielemesse E3 zeigte. In einem Vorbautest schrieb CNET zu der Brille, dass sie ein „enttäuschend kleines Gesichtsfeld“ biete.

Wie viele HoloLens Microsoft für Entwickler bereit hält, verriet das Unternehmen nicht. Man werde aber alle Arten von Entwicklern berücksichtigen. Softwareentwickler müssen beim Windows Insider Program angemeldet sein. Zudem kann sich ein Interessent für maximal zwei Geräte anmelden. Ausnahmen gelten nur für Unternehmen, die umfangreiche Applikationen für HoloLens entwickeln.

Schon Ende April hatte Microsoft auf der Entwicklerkonferenz Build die Windows Holographic Platform vorgestellt. Sie soll es Entwicklern erlauben, Anwendungen für HoloLens zu schreiben. Microsofts ehrgeiziges Ziel ist es, die „Produktivität neu zu erfinden“. Um das zu erreichen, soll es unter anderem möglich sein, alle Universal-Apps für Windows 10 an Windows Holographic anzupassen.

(Bild: Microsoft)

Besuchern der Konferenz stellte Microsoft hunderte HoloLens-Brillen zur Verfügung, die sie bei zahlreichen Präsentationen testen konnten. Unter anderem zeigte das Unternehmen einen Roboter, der sich mit HoloLens in eine menschenähnliche Cartoon-Figur verwandelte. In Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus wurde außerdem ein virtueller Mensch in Lagen aus Haut, Muskeln und Knochen transformiert. Außerdem kooperiert Microsoft mit der NASA, um das Augmented-Reality-Headset für den Einsatz im All zu optimieren.

Zumindest zeitlich hat die Konkurrenz bei der Entwicklung von Virtual- oder Augment-Reality-Brillen einen Vorsprung gegenüber Microsoft. Im Frühjahr 2016 sollen bereits Consumer-Versionen von Oculus Rift und HTC Vive erhältlich sein. Beide Produkte müssen allerdings mit einem Windows-Computer verbunden werden – Microsofts HoloLens kommt ohne weitere externe Hardware aus.

Lies auch: Hololens soll schon 2016 erscheinen

Tags :Quellen:News.comVia:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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