Apple iMac: 21,5-Zoll-Modell mit 4K-Display und 27-Zoll-Modell mit Skylake-CPUs veröffentlicht

(Bild: Apple).

Apple hat neue Versionen seines iMac mit 21,5 und 27 Zoll veröffentlicht. Die größte Neuerungen beim kleinen Modell ist eine Option mit 4K-Retina-Display, beim größeren sind es Intels neue Skylake-CPUs. Alle neuen iMacs können ab sofort erworben werden. Außerdem gibt es noch neues Magic-Zubehör zu kaufen. 

Der überarbeitete iMac mit 21,5 Zoll steht ab sofort auch mit einem neuen Retina-Display mit einer Auflösung von 4.096 mal 2.304 Pixel zur Auswahl. Beim 5K-Modell beträgt die Auflösung unveränderte 5120 mal 2880 Bildpunkte. Allerdings soll auch hier ein neues Panel zum Einsatz kommen, das über eine erweiterte P3-basierte Farbskala verfügt, die einen um 25 Prozent größeren Farbraum bietet. Laut Apple lassen sich Farben dadurch noch naturgetreuer darstellen.

Die größeren iMacs werden zudem von Intels neuen Prozessoren der 6. Generation Skylake angetrieben. Zur Wahl stehen Core-i5-Modelle mit 3,2 oder 3,3 GHz Basistakt. Gegen Aufpreis lassen sich die beiden teuersten 5K-iMacs auch mit einem Core-i7-Chip mit 4,0 GHz Basistakt aufbohren. Die 21,5-Zoll-iMacs erhalten ebenfalls ein CPU-Upgrade, allerdings nicht auf die Skylake-, sondern vorherige Broadwell-Generation. Die Vorgänger aus 2014 wurden noch von Haswell-Chips angetrieben. Das Einsteigermodell kommt mit einem Core-i5 mit 1,6 GHz, das mittlere Modell mit 2,6 GHz und das Top-Modell mit 3,1 GHz Basistakt. Hier lässt sich nur das Spitzenmodell mit 4K-Auflösung mit einem Core-i7 mit 3,3 GHz ausstatten.

Die neuen iMacs werden außerdem mit einer leistungsfähigeren Grafik ausgeliefert. Beim 27-Zoll-iMac ist standardmäßig eine neue AMD-Radeon-R9-Grafikkarte mit 2 GByte Speicher des Typs M380, M390 respektive M935 integriert. Wer mehr Power benötigt, kann die teuerste Version für 300 Euro mehr auch mit einer AMD Radeon R9 M395X mit 4 GByte Videospeicher upgraden. Im kleineren iMac sorgt ein aktualisierter Intel-Iris-Pro-6200-Grafikchip für ein Leistungsplus – allerdings nicht in der Einstiegsversion. Diese kommt mit Intels-HD-Graphic-6000.

Wie üblich sind die iMacs weiterhin mit WLAN 802.11 ac und zwei Thunderbolt 2-Anschlüssen ausgestattet. Sein Fusion-Drive bietet Apple in einer preisgünstigeren Konfiguration mit 1-TByte-HDD- und 24-GByte-Flash-Speicher an. Die Option kann abgesehen vom teuersten 5K-Modell für alle iMacs gewählt werden. An RAM lassen sich bis zu 16 GByte beim kleinen und bis zu 32 GByte beim großen Modell integrieren. Jeder neue iMac wird natürlich mit dem neuen Mac OS X El Capitan ausgeliefert.

Der 21,5-Zoll iMac ist ab sofort über Apples Webseite sowie seine Retail Stores und ausgewählte autorisierte Händler verfügbar. Nur die teuerste Version für 1699 Euro kommt mit dem neuen Retina-Display. Die günstigen für 1249 und 1499 Euro kommen mit einem Full-HD-Screen. Den neuen 27-Zoll-iMac bietet Apple ebenfalls ab heute in drei Konfigurationen ab 2.099 Euro an. Das Spitzenmodell kostet 2599 Euro.

(Bild: Apple).

Das Magic Keyboard, die Magic Mouse 2 und das Magic Trackpad 2 werden nun von wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus mit Strom versorgt. Dadurch soll sich auch die Akkulaufzeit leicht verbessert haben. Außerdem hat Apple das Design überarbeitet und die Geräte deutlich stabiler und hochwertiger gemacht. Das neue Magic Keyboard nimmt laut Apple bis zu 13 Prozent weniger Platz auf dem Schreibtisch ein, ist dünner, bietet aber etwas größere Tasten. Die neue Magic Mouse 2 ist leichter und wurde mit neuen Mauspads an der Unterseite für ein sanfteres Gleiten ausgestattet. Das neue Magic Trackpad 2 bietet eine um 29 Prozent vergrößerte Oberfläche und nun auch die Force-Touch-Technologie, die von Apples MacBooks bekannt ist. Bei jedem iMac sind das neue Magic Keyboard und die Magic Mouse 2 übrigens im Lieferumfang enthalten. Das Magic Trackpad  2 kann optional anstelle der Maus für 60 Euro hinzugekauft werden. Inklusive Maus und Trackpad fallen 149 Euro an. Einzeln kostet das Magic Keyboard 119 Euro, die Magic Mouse 2 89 Euro und das Trackpad 2 149 Euro.

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Tags :Quellen:AppleVia:CNET.de
  1. Was mir aber immernoch bei den MACs fehlt, ist ein ordentliches Blu-ray Laufwerk. So ein großes Display, ultrahochauflösend und dann kann man keine entsprechenden Filme darauf genießen.

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