Now on Tap aus Android 6.0 wird es erstmal nur in Englisch geben

(Bild: Google)

Die Suchfunktion Now on Tap, die aktuell auf dem Bildschirm dargestellte Texte zu Google-Suchabfragen umformt, wird es leider vorerst nur in englischer Sprache geben - und das Smartphone muss auch auf diese Sprache eingestellt werden. Nun werden viele lange Gesichter machen.

Eigentlich war Now on Tap aus Android 6.0 alias Marshmallow eine gute Idee. Die Software soll anhand der aktuell auf dem Display angezeigten Textinhalte eine Suchanfrage erzeugen und an Google schicken. Leider gibt es die Funktion in den nächsten Monaten erst einmal nur auf Englisch, wie ein Support-Dokument verrät.

Nach der Textanalyse werden Schlagwörter daraus für die Suche genutzt. Das System eignet sich beispielsweise für Wegbeschreibungen, Kontaktinformationen mit Telefon und Webseite, Videos und Bilder, die über ein entsprechendes App-Symbol auf den Karten abgerufen werden können. Allerdings funktioniert das bisher nur mit Google-Anwendungen. Wer beispielsweise Nokia Here standardmäßig als Navigationsanwendung nutzt, muss in Verbindung mit Now on Tap mit Google Maps vorliebnehmen.

Sofern die Google-Suche kein eindeutiges Schlagwort identifiziert, werden entsprechend mehr Karten angezeigt. Wer beispielsweise zum Google-Impressum surft und Now on Tap aktiviert, bekommt Karten zur Firmenzentrale Googleplex und den Firmen-Vorständen präsentiert. Überraschenderweise erscheint auch ein Hinweis zu einem Geschäft in der Nähe von Pittsburgh, das tropische Fische verkauft.

Aktiviert wird Now on Tap durch eine lange Berührung der Schaltfläche Startbildschirm (Home). Ist der Dienst noch nicht eingerichtet, erscheint ein entsprechender Hinweis. Innerhalb der Google-App kann er über Settings – Now cards – Now on tap deaktiviert werden. Für Nutzer eines Google-Work-Kontos müssen Administratoren Google Now freischalten, damit Now on Tap aktiviert werden kann. Außerdem ist es erforderlich, dass die Aktivitätseinstellung „Ihre Suchanfragen und Browseraktivitäten“ im Google-Konto eingeschaltet ist.

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Tags :Quellen:Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de

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