IBMs Firmen-Macs benötigen praktisch keinen IT-Support

(Bild: Shutterstock)

IBM-Mitarbeiter können wählen, ob sie lieber einen Windows-Rechner oder einen Mac nutzen wollen. Nun hat IBM ausgewertet, welche Benutzergruppen welchen Aufwand beim IT-Support verursacht. Dabei kam heraus, dass lediglich 5 Prozent der Mac-Nutzer gegenüber 40 Prozent der Windows-Anwender Hilfe angefordert haben.

Fletcher Previn, Vice President Workspace as a Service bei IBM, teilte auf der Konferenz „JAMF Nation“ mit, welche Änderungen sich durch die Einführung von Macs bei IBMs Mitarbeitern ergeben haben. Klares Ergebnis: Die Mac-Nutzer benötigen kaum Unterstützung der IT-Abteilung. Jeder Mac, den IBM kaufe, spare dem Unternehmen deshalb bares Geld, so Previn.

Previn vertritt die Meinung, dass Macs zwar in der Anschaffung teurer seien als PCs, dass aber durch das vereinfachte Management die Gesamtkosten deutlich unter denen von PCs liegen. „Ein Mac hat auch nach drei bis vier Jahren noch seinen Wert.“ Und die Praxis der Provisionierung und der Automatisierung beim Mac mache es für IBM überflüssig, Images für die Arbeitsplätze aufzuspielen. Das spare den IT-Administratoren viel Zeit.

Denn die höhere Ausgabe mache sich über die Jahre bezahlt. So würden beispielsweise lediglich fünf Prozent der Mac-Nutzer sich beim Help-Desk melden. Bei den PC-Nutzern liege der Wert bei 40 Prozent. Previn erklärt auch, dass laut einer Gartner-Statistik, das optimale Verhältnis von IT-Admins zu Angestellten bei 1:70 liege. Bei IBM, so Previn weiter, betrage die Relation – gemessen an den aktuellen Erfahrungen – 1:5375.

Nach Angaben von Previn war für IBM die wichtigste Voraussetzung immer, den IBMern eine produktive Umgebung zu ermöglichen. Von Seiten der Angestellten habe es immer eine starke Nachfrage nach Macs geben. Die offizielle IBM-Politik aber lautete bislang, dass es für die Firma zu teuer sei, Macs einzuführen. Auch hätte der Support umgebaut werden müssen und das Personal im Helpdesk hätte geschult werden müssen.

Neue Macs würden mit Hilfe von zwei Programmen, unter anderem der Casper Suite von JAMF Software, im Self Service Prozess ausgerollt. Previn: „Wenn man Microsoft Office braucht, dann klickt man auf ‚Installieren‘. Die IT besorgt die Lizenzierung im Backend, stellt diese Prozesse aber nicht an den Endnutzer durch.“ Nach Angaben des IBM-Managers verfügt jeder Anwender über lokale Adminrechte. Viele Mac-Anwender hätten bereits ihr Gerät selbst auf die neue OS-X-Version 10.11 El Capitan aktualisiert, ohne dass dabei zusätzliche Kosten für den Support angefallen seien.

Tags :Quellen:Mit Material von Kai Schmerer, ZDNet.de
  1. dazu sage ich: LOOOL

    jeder halbwegs informierte mensch weiß, dass ibm seit diesem jahr sehr eng mit apple zsm-arbeitet. ziemlich dummes marketing-getrommel. – sehr eigenartig, dass ibm ausgerechnet dieses jahr zu dieser feststellung kam :DDD

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