Noch 2015 soll die freie Routerwahl kommen

(Bild: TP-LINK)

Bei vielen Internet-Providern ist man mittlerweile auf das Router-Angebot angewiesen, das der Anbieter zur Verfügung stellt und kann keine selbst mitgebrachte Hardware nutzen. Das ist der Politk ein Dorn im Auge. Bald soll ein Gesetz kommen, dass Providern den Routerzwang verbietet.

Nach Informationen des Focus soll ein Gesetz zur freien Router-Wahl beim DSL-Anschluss noch im Jahr 2015 kommen, so dass interessierte Nutzer noch im Weihnachtsgeschäft zuschlagen können und sich ihren Traum-Router selbst kaufen können.

In den letzten Jahren hatten es die Provider aus Kosten- und Wartungsgründen immer häufiger unmöglich gemacht, eigene Router an ihren DSL-Anschlüssen einzusetzen. Das war den Nutzen rund schließlich auch der Bundesregierung ein Dorn im Auge. Sie hatte im Rahmen der Digitalen Agenda überprüft, ob sich Telefon- und Internetanbieter nicht heimlich Preisvorteile verschaffen, wenn sie Router zusammen mit dem Internetanschluss ausschließlich selbst vermarkten. Denn es geht nicht nur um die Auswahl sondern auch um die Frage, ob diese Router dann nicht sogar teurer verkauft werden als am Markt üblich.

Das geplante Gesetz ermöglicht erstmals die freie Routerwahl. „Passiert das Gesetz widerspruchslos Bundestag und Bundesrat sind wir zuversichtlich, dass es noch dieses Jahr in Kraft tritt“, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums dem Focus. Es müsse dann technisch von den Telekommunikationsunternehmen gewährleistet sein, dass Verbraucher auch ihre eigenen Netzwerkgeräte verwenden könnten. Gegen die Gesetzespläne hatten unter anderem Vodafone und Kabel Deutschland protestiert.

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising