Lenovo Yoga 900 im Hands-On [UPDATE: Video]

(Bild: Ubergizmo.com)

Beim neuen Yoga 900 hat Lenovo vor allem eines besser gemacht als beim Vorgänger Yoga 3 Pro: Statt auf Intels-Core-M-Prozessoren zu setzen, die bei der Leistung schwächeln, setzt der chinesische PC-Hersteller nun auf Core-i-Chips der jüngsten Skylake-Generation. Was das neue Windows-10-Convertible noch alles zu bieten hat, das erfahrt ihr in unserem Hands-On. Update: Seht unseren Ersteindruck nun im Video.

Lenovo Yoga 900 - Hands-On-Bilder

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Lenovo Yoga 900

Lenovo Yoga 900 im Hands-On Video:

Lenovo hat gestern sein neues Flaggschiff-Notebook der Yoga-Serie präsentiert, das gegenüber dem Yoga 3 Pro deutlich mehr Leistung sowie eine verlängerte Akkulaufzeit bietet. Dafür sorgen Intels Core-i-CPUs der Skylake-Generation. Zur Auswahl stehen euch Lenovo zufolge nun Konfigurationen mit Core-i5- oder Core-i7-Chips. Dank der neuen Chips verbessert sich auch die Akkulaufzeit. Sie gibt der Hersteller bei ausgeschaltetem WLAN und einer Helligkeit von 200 nits mit 9 Stunden an, was eine ordentliche Verbesserung gegenüber dem Vorgänger ist. In Tests schaffte es das Pro im Schnitt nur auf rund 6 bis 7 Stunden.

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Statt maximal 8 GByte RAM könnt ihr beim Yoga 900 maximal 16 GByte RAM in das Gerät packen. Ob man den großen Arbeitsspeicher überhaupt benötigt, sollte man sich aber vorher gut überlegen.  Wer nicht gerade ein Power-User ist und anspruchsvolle virtuelle Maschinen ausführen oder Videos bearbeiten will, der kann sich das Geld eventuell auch sparen. Für Daten steht wie schon beim Yoga 3 Pro eine SSD mit 256 oder 512 GByte zur Auswahl. 

Das Unternehmen hat außerdem an seinem Lüftersystem gearbeitet, wodurch das Gerät nicht allzu laut sein und auch weniger schnell verschmutzen soll. Dennoch dürfte es mehr Lärm machen, als das Yoga 3 Pro, das mit einem kleinen kaum hörbaren Lüfter ausgekommen ist.

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Verbessert hat Lenovo beim seinem neuen Convertible auch die Tastatur. Sie ist bietet nun eine Leiste mit Funktionstasten und ist mit einem größeren Trackpad ausgestattet.

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Von Außen fasst sich das Yoga 900 im Grunde so an wie sein Vorgänger. Mit Clementine Orange, Champagne Gold und Platinum Silver bietet Lenovo aber eine neue Farbauswahl. Das Gehäuse ist aufgrund der weniger platzsparenden Core-i-Chips und Lüfter einen Hauch dicker und schwer geworden, darf sich mit mit 324 mal 225 mal 14,9 Millimetern und einem Gewicht von 1,3 Kilogramm aber immer noch zu den dünnsten und leichtesten 13,3-Zoll-Convertibles zählen. Zum Vergleich: Das Microsoft Surface Book wiegt mit Tastatur beispielsweise knapp 1,6 Kilogramm.

Der 13,3 Zoll große QHD+-IPS-Touchscreen kommt weiterhin mit einer Auflösung von 3200 mal 1800 Pixel und hat eine Helligkeit von 300 nits. Der Bildschirm lässt sich wie gewohnt um 360 Grad umklappen, wodruch sich das Notebook auch im Tablet-, Zelt oder Stand-Modus nutzen lässt. Lenovo setzt hier auf die hervorragende Scharniertechnik des Vorgängers mit rund 800 einzelnen Teilen, die für ein weiches Umklappen sorgt.

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An den Schnittstellen hat sich ebenfalls etwas getan. Das Lenovo Yoga 900 bietet neben zwei USB-3.0- nun auch einen USB-Typ-C-Port mit Video-Out. Außerdem finden sich and der Seite ein USB-2.0-Anschluss zum Laden, ein 4-in-1-Speicherkartenleser sowie eine Kopfhörerbuchse. An Kommunikationsmöglichkeiten sind Dual-Band-WiFi nach dem Standard 802.11 ac und Bluetooth 4.0 an Bord. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 1-Megapixel-HD-Kamera mit 720p sowie JBL-Stereo-Lautsprecher, die beim Yoga 900 Dolby-DS-1.0-Home-Theater-zertifiziert sind. Als OS kommt das neue Windows 10 Home samt seiner Continuum-Funktion zum Einsatz.

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Der erste Eindruck des Gerätes fällt damit äußerst positiv aus. Wem zwar das Design des Yoga 3 Pro gefallen hatte, die Leistung und Akkulaufzeit aber zu gering war, der dürfte mit dem neuen Yoga 900 nun vollkommen zufrieden sein. Auch preislich kann das neue Yoga-Convertible überzeugen. Es ist ab sofort in den USA ab 1200 Dollar erhältlich. Laut Homepage ist sogar die Basisvariante mit dem Core-i7-6500U mit 2,5 GHz ausgestattet. Modelle mit Core-i5 werden gar nicht angeführt. Bleibt zu hoffen, dass es sich hierbei nicht nur um einen Fehler handelt.

Zu einem deutschen Marktstart hat sich Lenovo bislang übrigens nicht geäußert. Inoffiziellen Informationen zufolge soll es das Convertible hierzulande ab 1299 Euro zu kaufen geben.

Lenovo Yoga 900 Home

Außerdem präsentierte Lenovo gestern den All-in-One-PC Yoga Home 900, der ein 27 Zoll großen Full-HD-Touchscreen bietet. Angetrieben wird er noch von Intel-Core-i-Prozessoren der 5. Generation Broadwell. In der Spitzenausstattung wird ein Core-i7-Chip und optional auch eine dedizierte GeForce-940A-Grafikkarte angeboten.

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An Schnittstellen bietet der Desktop-PC drei USB-3.0-Ports sowie einen HDMI-Anschluss. Außerdem sind ein Speicherkartenleser, eine 2-Megapixel-Webcam, 2,5-Watt-Stereolautsprecher, WLAN sowie Bluetooth an Bord. Wie Acers All-in-One-PC Aspire Z3-700 können Käufer das Gerät dank eines integrierten Akkus kurzzeitig auch als Tablet verwenden. Die Laufzeit soll in etwa 3 Stunden betragen. Der Yoga Home 900 soll Ende Oktober in den Handel kommen. Die Preise beginnen bei 1549 Dollar.

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Hier noch unser kurzes Testvideo vom Vorgänger Lenovo Yoga 3 Pro:

Lies auch: LENOVO YOGA 3 PRO – DER ERSTE EINDRUCK NACH EINER WOCHE MIT DER NOTEBOOK-FLUNDER [VIDEO]

Tags :Quellen:LenovoVia:Ubergizmo

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