Elektroauto Chevrolet Bolt EV soll 300 km weit kommen – mit Hilfe von LG

(Bild: GM)

Ingenieure von GM und LG arbeiten gemeinsam an zentralen Komponenten des kommenden Kleinwagen mit Elektroantrieb, der bei GM entsteht. Der Chevrolet Bolt EV soll mit einer Akkuladung 300 km weit kommen, aber erschwinglich sein.

General Motors arbeitet an einem Elektrofahrzeug, das mit einer Batterieladung eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern erreicht. Dazu kooperiert der Autokonzern mit LG, und zwar nicht etwa, um ein Handy zu integrieren, sondern um das Know-how der Südkoreaner in Punkto Infotainment, Batteriesystemen und Komponentenentwicklung zu nutzen.

Das Bolt EV-Konzeptfahrzeug wurde schon auf der North American International Auto Show im Januar 2015 gezeigt. Im Februar bestätigte Chevrolet, dass der Bolt EV voraussichtlich ab Ende 2016 im GM-Montagewerk in Orion Township, Michigan, produziert wird.

LG steuert den elektrischen Antriebsmotor, das Wechselrichtermodul sowie das Ladegerät im Auto bei. Auch der elektrischer Kompressor für die Klimaanlage sowie Batteriezellen und -Pakete und das Starkstromverteilermodul kommen von LG. Dazu kommt die Batterieheizung und ein Zubehör-Energiemodul, das die verschiedenen Zubehörkomponenten mit Niedrigspannung versorgt. Auch das Kombi-Instrument für den Fahrer und das Infotainment-System stammen von LG.

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