Surface Pro 4: Microsoft verspricht Trade-in-Programm und Garantieoptionen

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Kurz bevor es ernst wird und das Microsoft Surface Pro 4 im Handel erhältlich ist, kündigt Microsoft Programme an, die das Tablet attraktiver machen sollen. So soll zum einen ein dauerhaftes Trade-in-Programm kommen. Außerdem soll ab Anfang 2016 eine zusätzliche Garantieoption namens „Microsoft Complete for Enterprise“ eingeführt werden. Beide Programme sprechen in erster Linie Geschäftskunden an.

Surface Pro 3 Test

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Die Garantieoption Complete for Enterprises soll 149 Euro kosten und ergänzt die bisherige Komplettgarantie. Sie soll für drei Jahre nicht beabsichtigte Beschädigungen abdecken. Damit sollen Geschäftskunden die Ansprüche des Unternehmens zusammenfassen können, ohne sie für jedes einzelne Geräte geltend zu machen.

So ersetzt Microsoft zum Beispiel Geräte, die nicht mehr hochfahren. Für Unternehmen, die beispielsweise Richtlinien vorsehen, die geheime Informationen vor dem Einsenden als Garantiefall löschen müssen. In den USA garantiert Microsoft auch die Zustellung von Ersatzgeräten per Luftfracht innerhalb eines Tages. In anderen Ländern soll der Austausch ähnlich schnell erfolgen.

Außerdem unterstützt Microsoft IT-Mitarbeiter dabei, sich mit den Garantie- und Supportprozessen vertraut zu machen und Online-Trainings für Angestellte anzubieten. Einen Preis für die neue Garantieoption für Unternehmen will Microsoft erst mit Verfügbarkeit nennen.

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Das „Business Devices Trade-in Program“ soll schon „in den kommenden Wochen“ starten. In dessen Rahmen können Firmen ältere Geräte beim Kauf des Surface Pro 4 in Zahlung geben. Das gilt nicht nur für Surface-Modelle, sondern auch für PCs und andere Tablets. Die angerechneten Preise variieren.

Die neuen Angebote sind Teil der Surface Enterprise Initiative, die Microsoft vergangenen Monat gestartet hat. Ihr Ziel ist ein breiterer geschäftlicher Einsatz der mit Windows 10 laufenden Tablets. Erste Partner sind Dell, HP und Avanade/Accenture, die die Geräte an Unternehmenskunden liefern und sie durch Business-Services und -Apps ergänzen.

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Schon im Juli hatte Microsoft angekündigt, die Distributionskanäle für seine Surface-Geräte auszubauen. Anfang des Jahres gab es nur einige hundert autorisierte Reseller, inzwischen sind es nach Unternehmensangaben fast 5.000 in 30 Ländern.

Das Surface Pro 4 kommt in den USA am 26. Oktober zu Preisen von 899 Dollar in den Handel. In Deutschland startet es am 12. November und kostet je nach Konfiguration 999 bis 2.449 Euro.

Tags :Quellen:ZDNet.comVia:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

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