Blackberry Priv für 799 Euro vorbestellbar

Blackberry Priv (Bild: Blackberry und Android)

Blackberry bringt sein Blackberry Priv auf den Markt. Es ist das erste Blackberry mit Android und soll mit extra Sicherheits- und Privatsphäre-Funktionen ausgestattet sein. Für 799 Euro ist es im Premiumsegment einzuordnen. Es kann bei den Händlern Amazon, MediaMarkt und Saturn vorbestellt werden.

Das Blackberry Priv mit Android Lollipop kann ab sofort in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland vorbestellt werden. Ungewöhnlich ist, dass es bei uns über die Händler: Amazon, MediaMarkt und Saturn vorbestellt werden kann. Das Blackberry Priv kostet bei allen drei Händlern 799 Euro. Auf der Blackberry-Website selbst  kann es nicht vorbestellt werden.

In den USA kommt das Smartphone für 699 Dollar (634 Euro) auf den Markt. Damit kostet es  50 Dollar weniger als noch vor wenigen Tagen vermutet. In Kanada ist das Blackberry Priv für 899 Kanadische Dollar und in Großbritannien für 559 Pfund (776 Euro) erhältlich. Preislich nähert sich das Blackberry Priv damit den Flaggschiff-Modellen, wie Apple iPhone 6S und 6S Plus, Samsung Galaxy S6 und S6 Edge und Sony Xperia Z5, an. Es ist allerdings das einzige High-End-Smartphone mit einer Hardware-Tastatur

Display

Das AMOLED-Display des Blackberry Priv ist 5,4 Zoll groß. Es löst mit 2.560 x 1.440 Bildpunkte auf und kommt damit auf eine Pixeldichte von 540 ppi. An den Längsseiten verfügt das Display über leicht gebogene Ränder, ähnlich dem Samsungs Galaxy S6 Edge.

Betriebssystem

Android 5.0 (Bild: Google)

Blackberry installiert Android 5.1.1 (Lollipop) als Betriebssystem. Das neue Android-Marshmallow ist also noch nicht an Bord. Die Benutzeroberfläche bietet das typische Google-Layout mit App-Drawer und Benachrichtigungsleiste, die sich per Fingerwisch von oben nach unten öffnen lässt. Ergänzt hat Blackberry das Google-OS um seine universelle Suche sowie die Kommunikationszentrale Blackberry Hub. Blackberry Hub wurde zunächst für OS Blackberry 10 konzipiert. Dort führt es E-Mails, SMS und Social-Media-Updates von Kontakten zusammen.

Hardware

Im Inneren des Blackberry Priv werkelt ein Qualcomms 64-Bit-Prozessor Snapdragon 808 mit sechs Kernen, der mit bis zu 1,8 GHz takt. Dem CPU stehen 3 GByte RAM und 32 GByte interner Speicher zur Seite. Der interne Speicher lässt sich durch eine MicroSD-Karte theoretisch um bis zu 2 TByte erweitern. Das Blackberrys Priv ist mit einer rückseitigen 18-Megapixel-Kamera mit Schneider-Kreuznach-Objektiv und Dual-LED-Blitz bestückt. Ergänzend gibt es eine 2-Megapixel-Frontkamera für Selbstporträts und Videotelefonie.

Design

Blackberry Priv (Bild: Blackberry)

An der Oberseite des Gehäuses finden sich je ein Einschub für die Nano-SIM- und MicroSD-Karte sowie ein Mikrofon. An der Unterseite sitzen ein Micro-USB-Port zum Laden sowie eine 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse und auf der rechten Gehäuseseite und die Lautstärkeregelung. Außerdem eine Komforttaste, der vermutlich eine Anwendung wie Blackberry Assistant oder Google Now zugewiesen werden kann. Bei früheren Blackberry-Geräten diente sie standardmäßig zum Starten der Kamera-App. Der Einschaltknopf ist auf der linken Gehäuseseite untergebracht.

Software

Darüber hinaus stellt Blackberry vor allem die Sicherheits- und Privatsphäre-Funktionen des Priv in den Vordergrund. Angesichts der Vielzahl von Bedrohungen und Schadprogrammen für die Android-Plattform, führt Blackberry mit dem Priv die exklusive Warn-Software DTEK ein, die für mehr Sicherheit und Privatsphäre sorgen soll.

In der vergangenen Woche war das Blackberry Priv vorübergehend für 749 Dollar im amerikanischen Blackberry Store aufgetaucht. Ob nicht nur der vorzeitige Start, sondern auch der Preis ein Versehen war, ist nicht bekannt. Ein niedrigerer Preis sollte dem kanadischen Unternehmen jedoch helfen, die angestrebten Verkaufszahlen zu erreichen. Anfang Oktober schloss Blackberry-CEO John Chen nämlich einen Ausstieg aus dem Handygeschäft nicht mehr aus. Die Entscheidung will er davon abhängig machen, ob der Geschäftsbereich im kommenden Jahr schwarze Zahlen schreibt.

Das Blackberry Priv mit Android Betriebssystem kann ab sofort in den USA, Kanada, Großbritannien und Deutschland vorbestellt werden. Das Blackberry Priv kostet in Deutschland 799 Euro. In den USA kommt das Smartphone für 699 Dollar (634 Euro) auf den Markt. Das Blackberry Priv ist in Kanada ist für 899 Kanadische Dollar und in Großbritannien für 559 Pfund (776 Euro) erhältlich.

Tags :Via:Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDnet.de

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