Minibrew: Bierbrauen zu Hause mit App-Anbindung

Minibrew (Bild: Minibrew)

Wir Deutschen trinken durchschnittlich 107 Liter Bier pro Kopf in einem Jahr. Nur die Tschechen übertreffen unseren Bierkonsum. Wir sind also Bierexperten. 2014 kam Deutschland auf 1.352 betriebene Braustätten. Doch ab Mitte 2016 soll der Minibrew ganz einfach Bierbrauen zu Hause ermöglichen. Frei nach dem Motto: Brew it yourself. Allerdings zu einem stolzen Preis von 1.850 Dollar.

MiniBrew: Die besten Bilder

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Minibrew (Bild: Minibrew)

Ein niederländisches Startup-Unternehmen hat seinen Minibrew vorgestellt. Der Minibrew besteht aus Aluminium, ist 43 Zentimeter hoch und bringt acht Kilogramm auf die Waage. Er soll das Brauen von fünf Litern in 3,5 Stunden ermöglichen.

Der Minibrew braut alles von hellem Bier über dunkles Bier zu Starkbier und Weizenbier. Je nachdem, welche Biersorte gebraut wird, dauert der Gärungsprozess bis zu eine Woche.

Die Idee, Bier zu Hause zu brauen, hatten schon viele. Zum Beispiel Ian Williams mit seiner WilliamsWarn Brauerei. Die WilliamsWarn Brauerei braucht auch sieben Tage bis wir unserer Bier genießen können. Diese Braumaschine ist zudem viel größer und kann nicht per App gesteuert werden.

Hier seht ihr „The WilliamsWarn Personal Brewery“ auf Vimeo in Aktion:

Gesteuert wird der Minibrew per App. Also kurz vor Feierabend den Minibrew anwerfen und abends zu Hause selbst gebrautes Bier genießen. Der Minibrew verfügt dafür über integriertes WLAN. Die Minibrew-App wird allerdings nur für iOS erhältlich sein. Wann es eine Android-Version geben wird ist noch unklar.

Die Minibrew-App soll mehr als nur den Minibrew steuern können. Über die App lassen sich Hopfen und Malz aus der ganzen Welt bestellen. Bier-Fans können ihre eigenen Kreationen über die App mit anderen Selbstbrauern teilen oder sich für neue Biersorten inspirieren lassen. Jedes gebraute Bier wird in der Minibrew-App gespeichert. So können die Brauer ihre Lieblingsgeschmacksrichtung ganz einfach erneut brauen.

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Ab Mitte 2016 soll der Minibrew auf den Markt kommen. Allerdings zu einem stolzen Preis von 1.850 Dollar. Ob es ihn auch in Deutschland geben wird ist bisher noch unklar. Bis dahin ist es sicher ein gute Idee unseren traditionellen Brauereien und dem deutschen Reinheitsgebot zu vertrauen. Prost!

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