Q Founder: So sieht Fossils Smartwatch-Serie aus

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Q Founder und Q Grand sind die Namen von Fossils Smartwatches mit Intel-Prozessor, auf denen Android Wear läuft. Sie sollen noch vor Weihnachten für rund 275 US-Dollar auf den Markt kommen und arbeiten sowohl mit iOS- als auch mit Android-Geräten zusammen. Außerdem kommen noch zwei Fitnessarmbänder auf den Markt.

Fossil bringt mit der Q Grant und der Q Founder gleich zwei Android-Smartwatches auf den Markt. Die Q Grant soll zwischen 175 und 195 Dollar kosten. Die Uhr ist mit einem Schrittzähler ausgerüstet und besitzt einen Vibrationsmotor und LEDs an den Seiten, über die eingehende Nachrichten signalisiert werden sollen.

Mit Q Reveler und Q Dreamer kommen auch noch zwei Armbänder ohne Zifferblatt für 125 US-Dollar in zwei Farben für Damen und Herren auf den Markt.

Alle vier Modelle fürs Handgelenk sind zu Android ab 4.3 und iOS ab 8.2 kompatibel. Dafür sorgt die zugehörige Fossil-App, die über drei Funktionen verfügt. Die erste heißt Q Activity und ist ein Fitnesstracker. Fossil verspricht eine witzige Aufbereitung, die für zusätzliche Motivation sorge. Die Daten können auch in die Konkurrenzprogramme Google Fit, Health, UP by Jawbone und UA Record von Unter Armour übernommen werden.

Zweites Element ist Q Notifications, mit dem Anwender konfigurieren können, welche Benachrichtigungen sie aufs Wearable übermittelt bekommen wollen. Dabei sind E-Mails und SMS, Social-Media-Updates, Anrufe und auch anstehende Termine wählbar. Sie lassen sich zudem nach bestimmten Kontakten filtern. Und drittens soll Q Curiosity den Anwender motivieren, aus seiner täglichen Routine auszubrechen und etwas Neues zu versuchen. Was genau dies ist, verrät Fossil nicht, verspricht aber nicht weniger als „Kreativität“ und „eine Erfrischung fürs Gehirn“. Dies erinnert an die Option der Apple Watch, an stündliche Bewegung zu erinnern.

Zum Datenaustausch mit dem Smartphone nutzt Fossil Bluetooth 4.1. Fotos gibt es bisher von allen Geräten, nur nicht von der Android-Wear-Uhr Q Founder.

Fossil kann im Wearables-Bereich als Pionier gelten, der jetzt einen Wiedereinstieg versucht. 2001 brachte das Unternehmen eine Uhr mit dem damaligen PDA-Betriebssystem Palm OS und 102 mal 64 Pixeln Auflösung auf einem Monochrom-Bildschirm heraus. Sie kam mit einem 8-Bit-Prozessor, enthielt 48 KByte ROM-Speicher für das OS und konnte 190 KByte an Daten wie Termine, Memos oder Adressen sichern. Der Nachfolger lief 2002 dann immerhin schon unter Palm OS 4.1 und bot eine Auflösung von 160 mal 160 Pixeln.

2004 fertigte Fossil für Microsoft eine der SPOT genannten Smartwatches. Zudem gründeten einige ehemalige Fossil-Mitarbeiter später Meta Watch, das ab 2011 eine Entwicklerversion einer Smartwatch mit OLED-Bildschirm anbot. Das Unternehmen verfügt also über langjähriges technisches Know-how ebenso wie über die Vertriebswege eines klassischen Uhrenherstellers.

Ein Erfolg des Partners wäre gewiss auch für Intel wichtig. Vor einem Jahr hatte es mit MICA ein vernetztes Luxus-Armband eingeführt, das über ähnliche Funktionen wie jetzt die Fossil-Q-Reihe verfügen sollte: Über ein kleines Display kann es SMS-Nachrichten, Kalendererinnerungen und andere Benachrichtigungen anzeigen.

Von Intel stammt nur die Technik. Das Design übernahm das Modehaus Opening Ceremony, verkauft wird es im Luxus-Kaufhaus Barneys New York. Wie ähnliche Schmuckstücke von Opening Ceremony kostet es dort etwas unter 1000 Dollar. Verkaufszahlen wurden seither nicht genannt, was kaum für einen signifikanten Erfolg spricht.

Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de
  1. Für mich die erste wirkliche SMARTWATCH die ich sehr interessant finde(Q Grant).
    Eine Smartwatch die nicht zu Hightech ist, die klassisch und einen fossil typischen Flair hat und die eine UHR IST UND KEIN FERNSEHER mich vorsichtig benachrichtet das ich eine Email or what ever.. bekommen habe (hoffe man kann um die Dringlichkeiten festzustellen, unterschiedliche Vibrationen und Lichtfarben für die jeweiligen APPs oder Kontakte einstellen).☺

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