Googles autonome Autos passen bei Kindern besonders auf

(Bild: Google)

Google hat seine autonomen Autos auf Kinder trainiert. Erkennt das Fahrzeug sie, ist es besonders vorsichtig und fährt langsamer, damit kein Unfall passiert. Damit das Google-Auto Kinder überhaupt identifizieren kann, haben sie die Ingenieure nun zu Halloween noch einmal kräftig trainiert.

Kostümierte Kinder zu erkennen – das war das Ziel der Halloween-Aktion von Googles Autoingenieuren. Sie trainierten die Bilderkennung auf Kinder in ihren unterschiedlichen Größen und Bewegungsmustern.

Das System soll Kinder von Erwachsenen unterscheiden können. In einem Blogbeitrag von Google wurde gezeigt, dass auch kostümierte Kinder identifiziert werden können. Das Fahrzeug fährt, wenn es Kinder erkennt, besonders langsam. Ihre Verhaltensweisen sind für die Software nur schwer vorherzusagen und da sie meist kleiner sind als Erwachsene, ist es auch viel schwerer, sie schnell zu erkennen. Das kennt jeder Autofahrer, der schon einmal eine Notbremsung hinlegen musste, weil ein Kind zwischen parkenden Autos auf die Straße gerannt ist.

Ziel des Projekts Google Cars ist es, selbstlenkende Autos innerhalb der nächsten Jahre “deutlich” sicherer zu machen als von Menschen gesteuerte Fahrzeuge, sagte CEO Sergey Brin anlässlich der Präsentation der Fahrzeuge im Jahr 2014. Allerdings fahren die Google-Autos auch nur maximal 25 Meilen pro Stunde, also rund 40 km/h, was ihnen mehr Zeit gibt, auf Hindernisse zu reagieren.

Das System könne jetzt hunderte Objekte gleichzeitig erkennen. Und wenn es erst einmal dazu in der Lage sei, dann auch gleich mit größerer Perfektion als ein menschlicher Fahrer: “Ein selbstlenkendes Fahrzeug kann auf all diese Dinge in einer Weise achten, zu der ein Mensch körperlich nicht fähig ist – und es ist nie müde oder abgelenkt,”, so Googles Projektleiter Chris Urmson.

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