Autonome Renn-Drohne rast mit 50km/h durch Bäume

(Bild: MITCSAIL)

Wer autonome Drohnen auf Augenhöhe immer noch nur für nützliche Paketzusteller hält, der wird nach diesem Video garantiert beschlimmgeistert sein oder an Terminator und Matrix denken.

Am Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des MIT in Boston haben es sich der PhD-Student Andrew J. Berry und sein Professor Russ Tedrake zur Aufgabe gemacht einem kleinen, schnellen und agilen Nurflügler das „Stereo-Sehen“ beizubringen. Warum? Na damit er ohne Probleme autonom durch ganze Baumwipfel rasen kann.

(Bild: Screenshot aus verlinktem Video)

(Bild: Screenshot aus verlinktem Video)

Autonomie trotz einfachster Technik

Dies gelang ihnen bereits durch die Kombination von einfachsten Komponenten. Auf den Tragflächen der autonomen Drohne befinden sich zwei einfache 8-Bit-Graustufen-Kameras mit einer Auflösung von 376 × 240 Pixel und einer Bildwiederholrate von 120fps. Diese ermöglichen der Drohne dank einer neuartigen Bilderkennungssoftware eine Tiefenwahrnehmung des Raumes. Objekte wie Äste und Blätter werden auf zehn Metern blitzschnell erkannt und über die ebenfalls recht simplen zwei Odroid-U2-Entwicklerboards in einen genauso blitzschnellen Ausweichaffekt übersetzt.

Mischung aus Flugsimulator, Matrix und Terminator

Mit der auf GitHub frei veröffentlichten Software haben uns die Erbauer nebst dem nötigen Werkzeug zum Nachbauen dieser wahren autonomen Kunstflug-Renn-Drohne auch gleich Bilder generiert, die ein wenig an das maschinelle Sehen von Terminator und den Sentinels von Matrix erinnern. Vielen Dank dafür!

(Bild: Screenshot aus Terminator2)

(Bild: Screenshot aus Terminator2)

 

  1. Super Bilder, super Technik.

    Autonomes Fliegen mit Drohnen ist ist Deutschland verboten.

    Weiter Informationen – Luftfahrtbehörde

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