Weltweit größte schwimmende Windkraftanlage kommt nach Schottland

(Norway's Statoil)

Erst vor kurzem gab der dänische Energieversorger Dong seine Pläne bekannt, die weltweit größte Offshore-Windkraftanlage zu bauen. Nun hat die schottische Regierung einer anderen skandinavischen Firma erlaubt, den ersten schwimmenden Windpark in Großbritannien zu errichten. Insgesamt sollen die fünf Turbinen vor der Küste von Peterhead jeweils 6 MW erzeugen und damit die 7 MW-Anlage in Japan in den Schatten stellen.

Nach Aussagen von Beamten soll die Windfarm der Firma Norway’s Statoil jährlich 135 GWh Elektrität generieren, genug für 19.900 Haushalte. Anders als traditionelle Turbinen, die auf dem Meeresgrund verankert sind, werden die Hywind-Turbinen auf Stahlzylindern angebracht, welche mit drei Vertäuungsleinen am Meersboden fixiert werden. So sollen sie auch einfacher in tieferem Wasser eingesetzt werden können.

Der Vorteil schwimmender Turbinen liegt laut Carbon Trust schlicht im Geld. Dort geht man davon aus, dass Entwicklungen im Bereich der schwimmenden Turbinen das Potential haben, die Kosten für eine Megawattstunde im kommerziellen Umfeld  unter 100 Pfund zu bringen. Konzepte wie Statoil´s Hywind erreichen im Übrigen bereits jetzt einen Preis von 85 bis 95 Pfund pro Megawattstunde.

Tags :Quellen:Bild: Norway's StatoilVia:Matt Brian, Engadget.com

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