Google: Neue Künstliche Intelligenz nun gratis online

(Bild: wallpapervortex/ Anonymous/ Mr. Anon)

TensorFlow heißt die neue Deep-Learning Software von Google. Ihr Vorgänger erlangte mit psychodelischen Bildern große Bekanntheit. Was zeigt uns TensorFlow?

DistBelief von 2011 lernte, Katzen auf Youtube-Videos zu erkennen. Es verbesserte die Stimmerkennung und die Bildersuche. Es konnte ebenso Bilder benennen und trieb Deep-Dream an, welches faszinierende Bilder erzeugte, indem es Muster erkannte und überinterpretierte.

DistBelief hatte aber auch Nachteile. Durch die enge Nähe zu Googles Infrastruktur war es schwierig einzurichten und setzte voll auf neuronale Netzwerke. TensorFlow hingegen ist nicht nur schneller, es soll laut Google alle Nachteile des Vorgängers korrigieren. Es sei allgemeiner gefasst, flexibler und portabler. TensorFlow steht unter der Apache-2.0-Lizenz. Das heißt man darf Software unter dieser Lizenz frei in jedem Umfeld verwenden, modifizieren und verteilen.

Google hofft auf starke Verbreitung seiner künstlichen Intelligenz

TensorFlow ist skalierbarer als sein Vorgänger und auch produktionstauglicher. Nicht zuletzt weil es auf verschiedenen Plattformen läuft. Ein Whitepaper bietet Einblick in die Funktionsweise von TensorFlow. Damit auch Jeder Schritt für Schritt erlernen kann, wie er mit Googles Deep-Learning Umgebung selbst kreativ wird, gibt es auf tensorflow.org eine ganze Tutorialreihe, die bei nahezu Null beginnt. Dadurch erhofft sich Google eine starke Verbreitung seiner künstlichen Intelligenz.

Viel Spaß beim Testen von Googles KI. Denn sobald die Netzgemeinde mit Google-Spielzeugen wie TensorFlow herumbastelt können wir nur all zu oft fantastisches erwarten.

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