Telefónica zeigt ihr erstes Smartphone mit Cyanogen OS

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Zusammen mit BQ bietet Telefónica über Movistar ein Smartphone mit Cyanogen Betriebssytem an. Es soll weitreichende Personalisierungsmöglichkeiten, mehr Privatsphäre und Sicherheit bieten. Das BQ Aquaris X5 wird seit dem 12.11.15 in Spanien mit Cyanogen OS 12.1 verkauft. In Deutschland soll es in den nächsten Wochen für 239 Euro erhältlich sein.

Das BQ Aquaris M5 aus jedem Blickwinkel

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Das erste von Telefónica angebotene Geräte mit Cyanogen OS ist das BQ Aquaris X5. Das LTE-Smartphone mit 5-Zoll-Display kommt in diesen Tagen auch mit Android 5.1 zur UVP von 249 Euro in Deutschland auf den Markt. Es wird in beiden Varianten von Qualcomms Snapdragon 412 angetrieben, dem 2 GByte RAM zur Seite stehen. Der 16 GByte große interne Speicher kann durch eine microSD-Karte erweitert werden.

Für den Akku ist eine Kapazität von 2900 mAh angegeben. Zur Laufzeit macht BQ keine konkreten Angaben, verspricht aber, dass sie durch Eigenschaften des Betriebssystems und besonders stromsparende Komponenten höher als bei als vergleichbaren Smartphones ist. Im BQ Aquaris X5 sind zudem zwei Kameras mit Blitz verbaut: Die in der Rückseite nimmt mit 13 Megapixeln auf, die in der Vorderseite mit 5 Megapixeln.

Telefónica – Die stete Suche nach Alternativen

Telefónica machte sich bereits in der Vergangenheit einen Namen damit, intensiv nach Alternativen zu iOS und Android zu suchen und diese auch tatsächlich auf dem Markt anzubieten. So war Telefónica einer der ersten, die ein Smartphone mit dem Firefox OS anboten. Im Marz 2015 beteiligte man sich dann an einer Finazierungsrunde bei Cyanogen.

Cyanogen selbst ging 2013 aus dem Open-Source-Projekt CyanogenMod hervor. Das nun eigenständige Betriebssystem Cyanogen OS kann als kommerzieller Ableger des Custom ROM CyanogenMod gesehen werden. Cyanogen OS kam bisher zum Beispiel im OnePlus One und um Zuk Z1 zum Einsatz. In Europe gab es bisher jedoch keine Geräte mit dem Cyanogen OS direkt bei Netzbetreibern zu kaufen.

Der spanische Hersteller BQ machte in Deutschland erstmals im Frühjahr nachhaltiger auf sich aufmerksam, als er mit dem BQ Aquaris E4.5 sein erstes Smartphone mit Ubuntu als Betriebssystem vorlegte, dem inzwischen das Aquaris E5 HD Ubuntu Edition folgte.

Cyanogen OS – flexibel und stets aktuell

Attraktiv macht Cyanogen OS zum Beispiel gegenüber Firefox OS oder Ubuntu, dass es zu den Anwendungen von Google Play vollständig kompatibel ist. Nutzern steht also die gewohnt große Vielfalt an Apps zur Verfügung. Andererseits sind sie nicht gezwungen, alle Apps auf ihrem Smartphone zu haben, die Google selbst anbietet. Diese Praxis von Google ist schon seit Jahren umstritten.

Dabei wurde insbesondere immer wieder moniert, dass diese Apps nicht nur mitgeliefert werden, sondern sich nicht einmal löschen lassen. Auch aufgrund der vielfältigen Kritik und drohender rechtlicher Probleme, hat Google diese Praxis seit kurzem etwas gelockert hat.

Ein weiterer Vorteil von Cyanogen ist die in der Regel schnelle Verfügbarkeit von Updates und Patches für Sicherheitslücken. Darüber hinaus stehen mit dem Betriebssystem – und seit kurzem auch der Community-Variante – einige sehr hilfreiche Zusatzfunktionen zur Verfügung, die Android nicht bietet.

So ist beispielsweise in die Telefonfunktion die Truecaller-App integriert, mit der sich Anrufer identifizieren lassen sowie Spam-Anrufe Erkennen und Blockieren lassen. AudioFX sorgt für verlustfreie Tonwiedergabe in 24-Bit-Qualität und Privacy Guard ermöglicht die komfortable Kontrolle darüber, welche persönlichen Daten mit Drittanbietern geteilt werden.

Ebenfalls Privatsphäre und Sicherheit kommen PIN Scramble für Geheimzahlen in beliebiger Ziffernfolge sowie Protected Apps zugute, das passwortgeschützte Ordner für besonders schützenswerte Apps anlegt. Aber auch um Komfortfunktionen wie jüngst LiveDisplay, womit die Bildschirmeinstellungen automatisch an die Lichtverhältnisse und die Uhrzeit angepasst werden, kümmern sich die Entwickler regelmäßig.

 

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