Bundesregierung soll Kaufprämie für Elektroautos planen

(Bild: Tesla Motors)

Bis zu 5.000 Euro soll es beim Kauf eines Elektroautos vom Staat geben, hat der Spiegel heraus bekommen. Die Maßnahme soll den Absatz von Absatz von Elektroautos ankurbeln, hofft die Bundesregierung. Doch ob das wirklich reicht?

Die Bundesregierung plant angeblich, den Kauf von batteriegetriebenen Pkw zu subentionieren. Für den Kauf eines Elektroautos soll es bis zu 5.000 Euro geben, soll bei der letzten Sitzung des Lenkungskreises Elektromobilität beschlossen worden sein, schreibt der Spiegel.

Die Subvention soll „Umweltbonus“ heißen. Der erwartete Kaufboom soll das Regierungsziel von eine Million E-Autos bis zum Jahr 2020 voranbringen, hofft man in Berlin. Bisher sind nämlich nur wenige zehntausend E-Fahrzeuge auf unseren Straßen unterwegs.

Das komplette Förderprogramm soll jährlich 700 bis 800 Millionen Euro kosten. In einem Zehn-Punkte-Plan schlägt die Regierung zur Gegenfinanzierung unter anderem die Erhöhung der Mineral ölsteuer um einen Cent vor, was laut Regierungspapier jeden Pkw-Nutzer mit „durchschnittlich nur weniger als 10 Euro“ pro Jahr belaste, aber zu „zusätzlichen Steuereinnahmen von ca. 500 bis 600 Millionen Euro“ führen würde, heißt es beim Spiegel.

Eine Alternative zur Kaufprämie wäre ein sogenanntes Bonus-Malus-Prinzip bei der Kraftfahrzeugsteuer: Stark motorisierte Autos mit hohem CO2-Ausstoß könnten dann deutlich höher belastet werden und die E-Auto-Prämie finanzieren. Dagegen sperrt sich nach Spiegel-Informationen jedoch die deutsche Autoindustrie.

Derzeit arbeiten die Ministerien an einem Regierungsprogramm zur Förderung der Elektromobilität, das auch den Aufbau von mehr Ladestationen und eine 30-Prozent-Quote für Neuanschaffungen von E-Autos für den Fuhrpark der öffentlichen Hand ab 2019 vorsieht, so der Spiegel abschließend.

Tags :

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising