Vienna: Noch ein Blackberry-Smartphone mit Android aufgetaucht

(Bild: Crackberry)

Es dürfte bald ein weiteres Blackberry-Smartphone mit Android und Hardware-Tastatur auf den Markt kommen. Im Internet sind schon entsprechende Bilder aufgetaucht. Dann wäre das Slider-Modell Blackberry Priv mit Android nicht mehr allein. Das neue Gerät soll den Codenamen Vienna tragen.

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Blackberry Priv (Bild: Übergizmo)

Das Blackberry Vienna soll allerdings im Gegensatz zum Priv nicht mit einer Schiebetastatur sondern im klassischen Blackberry-Design mit einer immer sichtbaren Hardware-Tastatur ausgerüstet sein, die sich unter dem Display befindet. Das würde auch bedeuten, dass das Vienna flacher wird. Die Informationen stammen vom Blog Crackberry.

Das Keyboard des Vienna mit seinen vier Tastenreihen scheint in Größe und Layout dem des Priv sehr ähnlich zu sein.

Zur technischen Ausstattung des Vienna liegen bislang noch keine Informationen vor. Es ist jedoch anzunehmen, dass Blackberry dieselben oder zumindest ähnliche Komponenten verbaut wie in seinem ersten Android-Smartphone.

Das Priv verfügt über ein 5,4 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten und einer Pixeldichte von 540 ppi. Angetrieben wird das Slider-Smartphone von Qualcomms 64-Bit-Chip Snapdragon 808, dessen sechs Kerne mit bis zu 1,8 GHz takten. Der CPU stehen 3 GByte RAM und 32 GByte interner Speicher zur Seite. Letzterer lässt sich mittels MicroSD-Karte theoretisch um bis zu 2 TByte erweitern.

Für Foto- und Videoaufnahmen bietet Blackberrys erstes Android-Modell eine rückseitige 18-Megapixel-Kamera mit Schneider-Kreuznach-Objektiv und Dual-LED-Blitz. Ergänzend gibt es eine 2-Megapixel-Frontkamera für Selbstporträts und Videotelefonie. Eine Verbindung zum Internet lässt sich via WLAN oder UMTS beziehungsweise LTE herstellen. Der Akku hat eine Kapazität von 3410 mAh.

Als Betriebssystem installiert Blackberry beim Priv ab Werk nicht das aktuelle Android 6.0 Marshmallow, sondern noch den Vorgänger Android 5.1.1 Lollipop vor. Die Oberfläche hat es nicht groß verändert. Sie bietet das typische Google-Layout mit App-Drawer und Benachrichtigungsleiste, die sich per Fingerwisch von oben nach unten öffnen lässt. Ergänzt hat Blackberry das Google-OS um seine universelle Suche sowie die Kommunikationszentrale Blackberry Hub, die es zunächst für sein eigenes OS Blackberry 10 konzipiert hatte. Dort führt sie E-Mails, SMS und Social-Media-Updates von Kontakten zusammen. Der Play Store ist ebenfalls an Bord, so dass Nutzer Anwendungen direkt aus Googles App-Marktplatz herunterladen können.

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Tags :Quellen:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

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