Das Wort des Jahres 2015 in England ist ein Emoji

Emoji (Bild: Oxford Dicitionaries)

Das Oxford Dicitionaries bestimmt jedes Jahr das "Wort des Jahres" für England. Letztes Jahr gewann „vape“, die E-Zigarette. Dieses Jahr entschied sich die Jury jedoch für kein Wort im üblichen Sinn, sondern für ein Emoji. Das „Gesicht mit Freudentränen“ machte das Rennen.

Die Institution des Oxford Dictionaries hat über das Wort des Jahres 2015 entschieden. Doch dieses Jahr geht der Preis für das Wort des Jahres an einen Smily. Das „Gesicht mit Freudentränen“ ist der Gewinner. Die Jury entschied sich für den Emoji, weil er die Kommunikation mehr prägt als ein anderer Begriff.

„Man sieht, wie traditionelle Schrift sich damit schwertut, in der schnellen, auf das Visuelle zugeschnittenen Kommunikation des 21. Jahrhunderts zu bestehen“, begründet das Oxford Dictionaries-Präsident Casper Grathwohl in einer Aussendung.

Lies auch: Google verspricht mehr Emojis für Android

Nomminiert waren auch weitere Begriffe aus der Online-Welt wie zum Beispiel „Ad-Blocker“ oder „Dark Web“. In den USA war 2013 das Wort des Jahres „selfie“. Seltsam schon, dass ein Bild zu Wort des Jahres wurde und nicht das Wort Emoji.

Wort des Jahres in Deutschland:

  • 2008 Finanzkrise: Globale Banken- und Finanzkrise als Teil der Weltwirtschaftskrise ab 2007, die im Sommer 2007 als US-Immobilienkrise begann.
  • 2009 Abwrackprämie: Eine Prämie für Pkw-Halter, die ihr älteres Auto verschrotten ließen und gleichzeitig ein neues kauften
  • 2010 Wutbürger: Aufkommen einer Protestkultur aus Enttäuschung über bestimmte politische Entscheidungen
  • 2011 Stresstest: Durchführung zahlreicher derartiger Tests in verschiedenen Bereichen (v. a. Banken, Atomkraftwerke, Stuttgart 21)
  • 2012 Rettungsroutine: Das Wort wurde nahezu nie verwendet, soll aber beschreiben, dass „alle paar Wochen […] neue (Rettungs-)Pakete geschnürt“ wurden.
  • 2013 GroKo: Die Abkürzung „GroKo“ steht für die Große Koalition aus Union und SPD.
  • 2014 Lichtgrenze: Bezieht sich auf die Lichtinstallation zum Anlass der Feierlichkeiten „25 Jahre Mauerfall“ in Berlin.
Tags :Via:The Wall Street Journal

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising