Display des iPad Pro erhält im Test gute Noten

Apple-Event September 2015 (Screenshot: übergizmo.de)

Das Display des iPad Pro ist sehr gut, heißt es in einem Testbericht der renommierten Website DisplayMate. Das Modell erhielt ein A-, was der deutschen Schulnote 1- entspricht. Das iPad Air 2 bekam eine schlechtere Bewertung, während das iPad Mini 4 nach wie vor an der Spitze steht.

Das Display des iPad Pro erreicht eine Auflösung von 2732 x 2048 Pixeln und eine Pixeldichte von 264 ppi. Die Tester bewerteten auch den Bildkontrast, der als als „leicht irregulär“ eingeschätzt wurde. Das Kontrastverhältnis von 1631:1 ist das bisher beste bei einem Tablet, so DisplayMate. Selbst bei der maximalen Helligkeit von 424 Nits soll das Kontrastverhältnis immer noch bei 163 liegen.
iPad Pro (Bild: Apple)
Bei der Farbkalibrierung kritisiert DisplayMate, dass der Weißpunkt etwas zu blau ist, was das iPad Pro allerdings mit den anderen Apple-Tablets gemeinsam hat. Die Testergebnisse nennen eine Farbtemperatur von 7164 Kelvin. Zudem deckt das iPad Pro 105 bis 107 Prozent des sRGB-Farbbereichs ab, was über dem Idealwert von 100 Prozent liegt. Vor allem die Primärfarbe Blau ist dem Test zufolge übersättigt, „was die Farbgenauigkeit reduziert“.

Darüber hinaus lobt der Test die „innovative Anti-Reflex-Beschichtung“ als „herausragend“. Umgebungslichtreflexionen stuft DisplayMate als „sehr gering“ ein. Das gilt auch für direkte Spiegelungen. Allerdings liegt auch in diesem Bereich das iPad Mini 4 vor dem iPad Pro.

Im Direktvergleich mit der Konkurrenz muss sich das iPad Pro laut AppleInsider allerdings Microsofts Surface Pro 4 geschlagen werden. Es erhielt von DisplayMate die Gesamtnote „A“. Vorteile bietet das Surface Pro 4 vor allem bei der Farbgenauigkeit. Trotzdem lautet das Fazit der Tester: „Wenn Sie ein großes Tablet für den professionellen Einsatz mit einer sehr guten bis exzellenten Bildqualität und –genauigkeit suchen, dann erhalten sie mit dem iPad Pro ein Spitzen-Display.“

Adobe zeigt Photoshop auf dem iPad Pro. Das gab es bisher nocht nicht.

Adobe zeigt Photoshop auf dem iPad Pro. Das gab es bisher nocht nicht.


Das iPad Pro ist seit vergangener Woche bestellbar. Die günstigste Ausführung des Tablets mit WLAN und 32 GByte Speicher kostet hierzulande 899 Euro. In den USA verlangt Apple 799 Dollar zuzüglich Steuern. Für die LTE-Version mit 128 GByte Speicher werden 1229 Euro beziehungsweise 1079 Dollar fällig. Damit kostet das Spitzenmodell schon fast so viel wie ein aktuelles MacBook mit 12-Zoll-Display und mehr als ein MacBook Air. Microsoft übrigens bietet sein Surface Pro 4 je nach Ausstattung zu Preisen zwischen 999 und 2559 Euro an.

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