Android 6.0: Upgrade-Pläne für Samsung-Galaxy-Reihe bekannt

(Bild: Google)

Voraussichtlich im Januar 2016 erhält die Samsung Galaxy-Smartphone-Reihe mit dem S6, S6 Edge und Edge+ das Update auf Android Marshmallow, dass gab eine Liste auf der Webseite Phonearena bekannt. Für das Galaxy Note 5 startet die Aktualisierung schon im Dezember. Viele Galaxy-Geräte-Besitzer müssen sich jedoch noch bis nächstes Jahr gedulden.

Im Internet wurde eine Liste veröffentlicht mit den Update-Plänen für Android Marshmallow bei den Samsung Galaxy-Geräten. Die Übersicht ist vom 15. November und wurde der Webseite Phonearena zugespielt. Nur zum Samsung Galaxy S4 und dem Note 3 gibt es noch keine genauen Angaben.

Das Samsung Galaxy Note wird als erstes schon im Dezember mit Android Marshmallow ausgestattet. Danach folgen ihm im Januar das S6, S6 Edge und Edge+. Die neue Android-Version befindet sich  laut der Roadmap schon im Test.

Auch das Galaxy Note 4, Note Edge sollen nich leer ausgehen. Dort wird Samsung wahrscheinlich im Februar 2016 das Update vornehmen. Besitzer des Galaxy S5 müssen sich wahrscheinlich noch bis April 2016 geduldigen, bevor dort eine Aktualisierung vorgenommen wird.

Samsung Galaxy S6 Edge Plus (Bild: Übergizmo)

Auch Nutzer des Galaxy A8 und das Galaxy Tab S 10.5 können mit einem Update auf Marshmallow rechnen. Diese werden im März oder April 2016 starten. Ein genauer Zeitraum für das Upgrade beim Galaxy Tab A9.7 und dem A8 steht noch nicht fest. Aber auch diese Geräte werden definitiv die neue Android-Version erhalten.

Für das Galaxy S4 und Note 3 aus dem Jahr 2013, das Mitte August 2014 vorgestellte Galaxy Alpha, das Tab S2 9.7 und 8, das Tab S 8.4 sowie das Galaxy A5 und A3 ist Android 6.0 Marshmallow noch nicht bewilligt. Auf der Kippe stehen auch noch das Galaxy J7, J5 und J2 sowie die nicht in Deutschland erhälten Varianten E7 und E5. Für das Galaxy J1 wird es kein Update auf die neueste Android-Version geben.

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Anzumerken ist, dass sich die von Samsung angegeben Zeiträume für die Marshmallow-Updates noch ändern können. Auch wenn Samsung dann mit der Verteilung von Android 6.0 Marshmallow für die verschiedenen Geräte beginnt, werden nicht alle Nutzer die neue Version gleichzeitig erhalten.

Samsung-Galaxy-Note-5-01

In der Regel werden Updates nacheinander in den verschiedenen Regionen ausgeliefert. Eine übliche Praxis ist es, neue Versionen erst einmal in weniger wichtigen Märkten wie Polen auszurollen, um auf eventuelle Fehler reagieren zu können.

Zudem erhalten auch nicht alle Anwender einer Region das Update sofort. In einer ersten Phase erhält nur ein kleiner, zufällig bestimmter Teil aller Smartphone-Besitzer einer Region wie Deutschland die neue Android-Version. Die Rede ist von einem Prozent aller Nutzer in den ersten 24 bis 48 Stunden nach Start des Updates.

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In einer zweiten Phase werden dann in etwa 25 Prozent aller Nutzer mit dem Update versorgt. In weiteren Phasen erhalten bis zu 50 Prozent aller Smartphone-Besitzer die neue Betriebssystemversion bis dann schließlich alle Anwender auf den neuesten Stand gebracht werden.

Generell erhalten Besitzer eines ungebrandeten Gerätes Software-Aktualisierungen früher, da Mobilfunkprovidern wie die Deutschen Telekom, Vodafone oder O2 Updates auf den von ihnen verkauften Geräten diese nochmals für ihr Netz testen und erst freigeben müssen. Das kann nochmals mehrere Wochen oder gar Monate dauern.

Tags :Via:Mit Material von Christian Schartel, Cnet.de

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