US-Marines trainieren mit Googles Roboterhund

(Bild: The United States Marine Corps)

Das Unternehmen Boston Dynamics, mittlerweile  zu Google gehörend, entwickelte einen eigenen Roboterhund namens Spot. Im September diesen Jahres lief der verhältnismäßig leichte Metall-Vierbeiner für eine Woche mit den US-Marines.

Endlich schleicht Spot auch außerhalb der glatten Betonboden der Trainingshallen. Der 160 Pfund leichte Roboterhund durfte während des einwöchigen Tests unter Beweis stellen, wie er sich auf unebenem Terrain wie Hügel, Waldboden aber auch Städten machte. Spot wurde dabei aus 500 Meter Entfernung mit einem Laptop und einem Videospiel-Controller gesteuert. Das klingt nicht nur einfach, sondern sei laut dem Piloten tatsächlich so niedrigschwellig, dass selbst ein vierjähriges Kind den Roboterhund lenken könnte.

Während der Laufeinheit erteilten die Marines dem Roboterhund Spot, gemäß der deutschen Übersetzung des Verbes „spot“ (erkennen/entdecken), den Auftrag, hinter Ecken nach Feinden Ausschau zu halten. Übrigens, Spot sei eigentlich nicht dazu gedacht, ins Gefecht zu gehen. Die Marines testeten den Roboterhund, um sich selbst besser entscheiden zu können, welchen man in der Zukunft nutzen möchte. Womöglich ja einen, der etwas furchteinflößender aussieht.

Auch die us-amerikanische Verteidigungsministeriumsbehörde DARPA lässt Militäreinheiten mit einem Roboterhund trainieren. Der sogenannte BigDog LS3 erhielt kürzlich sogar eine fliegende Späheinheit.

Tags :Quellen:Bild: The United States Marine CorpsVia:Mariella Moon, Engadget.com

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