Oled-Qualität machte LG Urbane 2nd Edition wohl den Garaus

(Bild: LG)

LG sagt nichts Konkretes dazu, warum es seine neue Smartwatch LG Urbane 2nd Edition aus dem Handel genommen hat. Womöglich konnte das P-OLED-Display die Qualitätsanforderungen auf Dauer nicht erfüllen.

Nach einem Bericht des britischen Telegraph, der mit LG gesprochen hat, war vermutlich das Display schuld an der Rücknahme der LG Urbane 2nd Edition. Es habe keine Sicherheitsgründe gegeben, die Uhr nicht auf den Markt zu bringen, betonte LG. Eine Komponente, die nie zuvor in einem LG Produkt verwendet worden sei, würde sich mit der Zeit verschlechtern, heißt es in dem Bericht. Damit könnte das Display gemeint sein.

(Bild: LG)

(Bild: LG)


OLEDs können sich mit der Zeit verändern, weil die roten, grünen und blauen Leuchtpunkte unterschiedlich schnell altern und sich so Farbverschiebungen ergeben können, die nur begrenzt durch eine Nachregulierung ausgeglichen werden können.

LG selbst hat nicht angegeben, warum die Smartwatch aus dem Handel genommen wurde. Die runde Uhr mit 1,38 Zoll großer Diagonale erreicht eine Auflösung von 480 x 480 Pixeln – ein bisher unerreichter Wert bei Android-Wear-Uhren.

LG erklärte: „Bei aggressiven Tests über tausende von Stunden unter schweren Bedingungen, stellte sich heraus, dass diese Komponente LGs Qualitätsstandards nicht erreichte […]“. Zum Hersteller des Displays gibt es keinerlei Informationen.

Die Urbane 2nd Edition hat ein Mobilfunkmodem, so dass mit der Uhr auch ohne Smartphone telefoniert werden kann. Die Uhr arbeitet mit Googles Betriebssystem Android Wear und unterstützt neben GSM und UMTS auch LTE. WLAN und Bluetooth 4.1 sowie ein GPS-Modul sind ebenfalls integriert worden.

Die Uhr hat einen Durchmesser von 44,5 mm. Die vielen Komponenten benötigen viel Strom, so dass LG einen Akku mit 570 mAh einbaut. Damit soll die Smartwatch, die in einem Edelstahlgehäuse steckt, etwas mehr als einen Tag durchhalten.

Ob die Uhr jemals in einer veränderten Fassung verkauft wird, weiß LG noch nicht. Es wäre die erste Android-Wear-Smartwatch gewesen, in der ein LTE-Modem verbaut ist. Zwar hatte LG schon eine LTE-Uhr im Angebot, auf der lief jedoch kein Android Wear.

Lies auch: LG ZEIGT WATCH URBANE 2 MIT LTE

Tags :
  1. 10. Cornelius Vanderbilt: 185 Milliarden Dollar (175 Milliarden Euro)

    Geboren am 27. Mai 1794 und gestorben am 4. Januar 1977 in New York, erlangte Vanderbilt sein Vermögen durch den Schiffbau und die Eisenbahn, was ihm den Spitznamen Commodore einbrachte. Nach seinem Tod entsprach sein Vermögen 1,15% des US-amerikanischen Bruttosozialprodukts! Ihm verdankt New York seinen riesigen Bahnhof Grand Central. Kleine Anekdote: Cornelius soll an der Erfindung von Chips beteiligt gewesen sein!

    Wow, wenn ich so alt werden könnte hätte ich vielleicht auch Chancen in dieser Liste aufzutauchen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising