Patentantrag: Wasserschutz für iPhones mit kleinen Elektrolamellen

(Bild: US-Patent- und Markenamt

iPhones sollen künftig mit kleinen Rollos gegen Dreck und Nässe geschützt werden: Das sieht zumindest ein Patentantrag aus den USA vor, der jetzt veröffentlicht wurde. Diese Verschlüsse für die Gehäuseöffnungen werden mit einem Mechanismus bedient, den der Nutzer nur an einer Stelle betätigen muss. Der Wasserschutz könnte auch automatisch ausfahren.

Apple will die iPhones und auch die iPads künftig besser vor eindringendem Dreck und vor allem vor Feuchtigkeit schützen. Schon die aktuelle Generation des iPhone 6s und des iPhone 6s Plus sind durch eine eingelegte Dichtung ziemlich widerstandsfähig, aber der Schutz soll in Zukunft noch deutlich ausgebaut werden.

In einem Patentantrag für entsprechende Schutzvorrichtungen schreibt Apple, dass ein elektrisch betriebener Verschluss die Anschlüsse wie den Lightning-Port aber auch die Kopfhörerbuchse und die Lautsprecher abdichtet. Das Prinzip könnte auch beim iPad und sogar bei den MacBooks eingesetzt werden.

Wenn die Gefahr vorüber ist – etwa ein Platzregen oder eine Reise – kann der Nutzer die Anschlüsse wieder entriegeln.

Ob Apple die Idee aus dem Patentantrag 20150340795, den das Unternehmen im Mai 2014 eingereicht hat, auch tatsächlich in die Tat umsetzt, ist nicht bekannt. Oftmals werden Patente nur beantragt, um der Konkurrenz das Leben schwerer zu machen. Diese muss dann Wege finden, ohne Patentverletzung zum gleichen Ziel zu kommen.

Schon seit längerem gibt es allerdings Gerüchte, nach denen Apple künftig seine iPhones wasserdicht machen will.

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