Innovations AG: Siemens gründet Startup-Brutkasten

(Bild: Siemens)

Wenn Siemens-Mitarbeiter eine gute Idee haben, die sich vermarkten lässt, dann können sie bad ihren Arbeitgeber um Risikokapital anhauen. Das hört sich zwar etwas platt an, skizziert aber in etwa, wie die Innovation AG funktionieren soll. Damit ist eine hauseigene Startup-Schmiede gemeint.

Der Siemens-Konzern will nach einem Bericht des Spiegel auf den technologischen Wandel reagieren und gründet unter dem Arbeitstitel „Innovations AG“ eine Firma, die Risikokapitalgeber für Start-up-Unternehmen sein soll. Offiziell sind die Pläne aber noch nicht.

Dem Bericht nach dürfen Siemens-Mitarbeiter mit einer Geschäfts- oder Projektidee bei der hauseigenenen Venture-Capital-Gesellschaft Innovations AG anklopfen. Das hat im Vergleich zu einem anderen Startup einen gewaltigen Vorteil: Die Mitarbeiter sollen nämlich weiterhin ein Mindestgehalt zusätzlich zur Kapitalbeteiligung an „ihrer Firma“ erhalten.

Sollte die Idee erfolg haben, dürfen sie ihre Beteiligung nach einem vorher festgelegten Bewertungssystem an ihren Ex-Arbeitgeber verkaufen können. Der Spiegel schreibt, dass die Mitarbeiter bei einem Scheitern wohl den Konzern verlassen müssen.

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