NFC-Bezahlen mit der Swatch-Uhr Bellamy möglich

(Bild: Swatch)

Konkurrenz zur Apple Watch: Die Swatch-Uhrenreihe Bellamy ist mit einer NFC-Bezahlfunktion ausgerüstet, die über Visa funktioniert und das bargeldlose Bezahlen in Brasilien, der Schweiz und den USA ermöglicht. Zudem kann damit weltweit an allen Visa-Terminals gezahlt werden.

Die Uhr wurde in China schon im Oktober 2015 vorgestellt. Die Uhr bietet einen NFC-Funkchip und arbeitet wie eine Prepaid-Karte. Allerdings gibt es keine Smartwatch-Funktionen, d.h. es laufen keine Apps auf der Uhr und eine Sensoren-Sammlung für Fitnessbegeisterte fehlt auch.

Bisher war Bezahlen per NFC Smartwatches wie der Apple Watch und Samsungs Gear S2 vorbehalten.

Während für die Schweizer Version noch kein Preis bekannt ist, wird eine Bellamy-Uhr in China umgerechnet rund 80 Euro kosten. Dort ist übrigens nicht Visa, sondern der chinesische Dienst UnionPay der Partner von Swatch.

Im Februar hatten einige Schweizer Uhrenhersteller Modelle mit integrierten Fitness-Sensoren angekündigt – nämlich Alpina, Frederique Constant und Mondaine. Zusammen mit Fullpower aus Kalifornien wurde ein Ökosystem aus Sensoren, Apps für Android wie auch iOS und ein Cloud-Backbone geschaffen. Die Batterielaufzeit beträgt zwei Jahre.

Ähnlich wie bei der Swatch Bellamy handelt es sich also um einen Versuch, traditionelle Uhrentechnik vorsichtig und schrittweise mit Mobile Computing und digitalen Bezahlverfahren zu verbinden. Die Schweiz wird übrigens Partnerland der CeBIT 2016 sein.

Kontaktlose Visa-Kreditkarten sind auch in Deutschland schon nutzbar, allerdings mit einem festen Limit von 25 Euro. Vor einem Jahr konnten Forscher der Universität Newcastle ihnen allerdings eine Sicherheitslücke im Bezahlvorgang nachweisen. Wird die Transaktion in einer ausländischen Währung getätigt, sind auch höhere Abhebungsbeträge bis zu einem Wert von 999.999,99 möglich. Theoretisch könnte ein Dieb auf diese Weise mit einer gestohlenen Visa-Karte ohne PIN oder Unterschrift Zahlungen in dieser Höhe durchführen.

Tipp: Wie gut kennst Du Apple? Überprüfe Dein Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Advertising