Spritzer aus Urinalen gehören bald der Vergangenheit an

(Foto: Shutterstock)

Urinale gehören nicht zu den saubersten Orten der Welt, auch wenn sie in den vergangenen Jahren immer "grüner" wurden. So funktionieren viele Urinale heute fast ohne Wasser. Ein Problem aber ist nach wie vor nicht gelöst: das Zurückspritzen des Urinstrahls. Forscher der Utah State University wollen dieses Problem jetzt aber angehen.

Ihr Plan: Sie wollen das Urinalbecken so verändert, dass Urin nicht mehr zurückspritzen kann. Der Spitzname des Projekts, an dem Dr. Tadd Truscott arbeitet, lautet passend „schwarzes Loch für Urin“. Wieder einmal dient die Natur als Vorbild für die neue Urinbecken-Gestaltung. So haben die Forscher entdeckt, dass ein bestimmtes Moos dazu in der Lage ist, ganz besonders viel Flüssigkeit aufzunehmen. Die Struktur dieses Mooses haben die Wissenschafler mit einer Carbon-Nanostruktur nachgebildet. Sie fängt nun Urin weich auf und lässt ihn kontrolliert ablaufen.

Noch wird es eine Weile dauern, bis die so ausgestatteten Urinale auf den Markt kommen. Bis dahin heißt es also: besser zielen!

Tags :Quellen:EngadgetVia:Ubergizmo.com

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