BlueStacks 2 bringt mehrere Android-Apps auf Windows und Mac OS X

BlueStacks 2 erlaubt Multitasking (Bild: BlueStacks).

BlueStacks 2 lässt die emulierten Android-Apps in Tabs laufen. Das geht aus einem Blogbeitrag von BlueStacks hervor.

Ebenfalls neu ist die Werkzeugleiste am linken Bildrand des App Player. Sie bietet einen schnellen Zugriff auf Funktionen wie Standort und Lautstärkeregelung. Außerdem lässt sich darüber der Vollbildmodus aktivieren.

Die Entwickler haben den Emulator anhand von Rückmeldungen von Nutzern zudem für verschiedene Apps optimiert. Dazu zählen Spiele wie Angry Birds und Temple Run 2, Googles Browser Chrome und auch die Messaging-App Snapchat.

BlueStacks hat nach eigenen Angaben inzwischen rund 100 Millionen Nutzer weltweit, die jeden Monat mehr als eine Milliarde Apps konsumieren. Dafür stellt der Emulator eine virtuelle Maschine bereit, die Android-Apps unter Windows und auch OS X lauffähig macht.

Die Mac-Version des BlueStacks App Player hatte das Unternehmen im Juli eingeführt. Die Windows-Variante zählte zu dem Zeitpunkt rund 90 Millionen Nutzer.

BlueStacks hat unter anderem die finanzielle Unterstützung von Intel, Qualcomm, Samsung, AMD und Andreessen-Horowitz. Die Chiphersteller sind als Investoren mit an Bord, weil ihnen schon länger daran liegt, im Rahmen einer Dual-OS-Strategie Android auf Windows-Geräte zu bringen.

Microsofts eigener Versuch in diese Richtung, das Astoria genannte Toolkit zur Portierung von Android-Apps auf Windows 10 Mobile, liegt indes derzeit auf Eis. Eine zwischenzeitlich zu diesem Zweck in Windows 10 Mobile integrierte Android-Emulationsschicht wurde wieder entfernt. Der frühere CEO Steve Ballmer forderte in dieser Woche auf der Aktionärsversammlung des Softwarekonzerns zumindest indirekt die Wiederbelebung des Projekts. CEO Satya Nadellas Strategie, mit Universal Apps Entwickler für alle Windows-Geräte zu gewinnen, kommentierte Ballmer mit den Worten: „Das wird nicht funktionieren.“ Stattdessen solle Microsoft Android-Apps auf Windows-Smartphones ermöglichen.

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Mit Material von Stefan Beiersmann, ZDNet.de

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