Fitbit ungeschlagen: Apple weltweit auf Platz zwei bei Wearables

(Bild: Fitbit)

Apple hat einen respektablen zweiten Platz beim Umsatz mit Wearables erzielt, während Fitbit weiterhin die Spitzenposition innehat. Samsung hingegen spielt nur noch eine untergeordnete Rolle.

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Nach einer Marktstudie von IDC nach hält Fitbit immer noch die Spitzenposition im Markt für Wearables inne. Das Unternehmen konnte alleine im abgelaufenen 3. Quartal 2015 rund 4,7 Millionen Einheiten verkaufen. Apple hingegen verkaufte im gleichen Zeitraum 3,9 Millionen Apple Watches. Das entspricht einem Marktanteil von 18,6 Prozent.

Insgesamt wurden im dritten Quartal 2015 weltweit 21 Millionen Wearables verkauft. Das entspricht einem Anstieg um 197,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Marktforscher beobachteten einen massiven Aufschwung für Smartwatches – doch auch die traditionell dominierenden Fitnesstracker konnten weiter zulegen.

Unter den Top 5 finden sich außer diesen beiden noch Xiaomi, Garmin und XTC, eine nur in China aktive Tochter des Konzerns BBK. Sie konnte immerhin Samsung aus der Spitzengruppe verdrängen, auch wenn der Unterschied laut IDC bei nur etwa 100.000 verkauften Geräten lag. XTCs erstes Wearable, ein Uhrentelefon, richtet sich an Kinder. Es wurde im Quartal 700.000-mal abgesetzt.

Auch der Drittplatzierte, Xiaomi, verkaufte sein preiswertes Mi Band zu 97 Prozent in China, wie IDC festhält. Analyst Jitesh Ubrani kommentiert: „Die ersten Entwicklungsphasen des Wearables-Markts haben zu intensivem Wettbewerb geführt, und chinesische Anbieter konnten diese Belebung für sich nutzen. China hat sich schnell als der am schnellsten wachsende Markt für Wearables etabliert, in dem vor allem bei Preis und Funktion wettbewerbsfähige Anbieter punkten können.“

Gegen diesen Trend hat sich das US-Unternehmen Garmin zwischen den beiden chinesischen Firmen auf Rang 4 positioniert. IDC sieht seine vielfältige, aber klar auf Sport und Outdooraktivitäten ausgerichtete Produktpalette als wichtigsten Faktor an.

Für Smartwatches wurden im dritten Quartal im Schnitt 400 Dollar ausgegeben. Fitnessbänder kosteten durchschnittlich 194 Dollar. IDC vermutet, dass dies noch viel „Raum für neue Anbieter wie Fossil und Nischenanbieter wie Pebble“ lässt. Bis 2019 erwarten die Marktforscher einen Anstieg auf 126 Millionen verkaufte Geräte jährlich. Smartwatches und Fitnessbänder werden nach ihrer Ansicht bis dahin an Funktionen und Vielfalt zulegen, aber auch neue Gerätetypen Einzug halten.

Der Zuwachs fürs Jahr 2015 liegt über den ursprünglichen Erwartungen von IDC. Im März hatten sie für 2015 rund 133 Prozent Wachstum der Kategorie vorausgesagt. Mitte Juni erhöhten sie ihre Prognose dann auf 173 Prozent.

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Tags :Quellen:News.comVia:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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