Google steckt noch mehr Geld in erneuerbare Energien

(Bild: Shutterstock)

Google bezieht künftig zusätzlich Storm aus erneuerbaren Energien in Höhe von 842 Megawatt. Damit will der Konzern seinem selbstgesteckten Ziel näherkommen, bis 2025 in seinen Rechenzentren ausschließlich mit regenerativen Energien auszukommen. Google hat sich dafür Produktionskapazitäten von zwei Gigawatt gesichert.

Google schließt weitere Verträge, um seinen Strombedarf aus erneuerbaren Energien zu decken. Dabei wurden teilweise langfristige Abkommen in aller Welt geschlossen, die Laufzeiten von 10 bis 20 Jahren aufweisen.

„Was uns angeht, helfen diese Verträge nicht nur, die Auswirkung unserer Services auf die Umwelt zu minimieren – sie sind auch gut in geschäftlicher Hinsicht, indem sie uns gute Preise sichern“, schreibt in einem Blogeintrag Urs Hölzle, als Senior Vice President für Googles technische Infrastruktur verantwortlich.

Im Mai 2015 lobte Greenpeace Apple, Facebook und Google ausdrücklich für ihre Fortschritte auf dem Weg zu einem „grünen Internet“, dessen Energiebedarf mit erneuerbaren Energien gedeckt wird. Dem iPhone-Hersteller bescheinigte die Umweltorganisation in ihrem Click Green Report 2015 sogar eine Vorreiterrolle, da er trotz schneller Expansion die Zusage einhielt, alle neuen Rechenzentren vollständig mit erneuerbaren Energien zu betreiben – ohne Strom aus Kohle, Erdgas oder Kernkraft. Google lag dabei mit 46 Prozent noch hinter Apple, Yahoo und Facebook, aber weit vor seinem hauptsächlichen Cloud-Konkurrenten Amazon Web Services, der nur 23 Prozent erreichte.

„Während sich die Politiker der Welt in dieser Woche in Paris auf der Konferenz COP21 zum Klimawandel treffen, gibt es keinen besseren Zeitpunkt, sich auf erneuerbare Energien zu konzentrieren“, schreibt Google-Manager Hölzle weiter. „Wir hoffen, dass unsere Anstrengungen eine kleine Rolle dabei spielen, uns allen Schwung zu geben im Rennen darum, die Probleme des Klimawandels zu lösen.“

Google geht immer wieder Projekte zur Förderung erneuerbarer Energien an. Zuletzt startete es Project Sunroof mit einer Website, auf der sich Anwender informieren können, ob sich die Installation von Solarzellen auf ihrem Hausdach lohnt. Grundlage der Berechnung sind Satellitenaufnahmen aus Google Maps, aus denen es die mögliche Stromgewinnung berechnet.

Tags :Quellen:TechWeekEurope.co.ukVia:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de

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