F-Secure will mit SENSE das Smart Home vor Angreifern schützen

(Screenshot: Übergizmo)

Das IT-Sicherheitsunternehmen F-Secure präsentierte auf der finnischen Start-Up-Konferenz Slush sein neuestes Produkt: Sense. Dabei handelt es sich um eine einheitliche Sicherheitslösung, bestehend aus Hard- und Software, "für PCs, Tablets und Smartphones sowie neuere Produkte des Internets der Dinge."

Wer ein internet-fähiges Gerät besitzt, versucht dieses vor Viren, Spionage-Software oder anderer Malware zu schützen. Bis vor wenigen Jahren war dieses Unterfangen meist recht übersichtlich – man schützte eben seinen Computer. Da wir mittlerweile Smartphones, Tablets und andere Wearables mit uns schleppen, die permanent ins Netz eingebunden sind, hat sich die Anzahl der potentiellen Ziele für Cyberkriminelle oder Spione aber deutlich erhöht. Nun, mit dem Schwung der wachsenden Smart-Home-Branche, wird diese Gefahr ein weiteres Mal vergrößert und dringt immer tiefer in unser Zuhause ein.

Um die Wichtigkeit des neuen Produkts, Sense, zu untermauern, erklärte der Executive Vice President für Konsumentensicherheit bei F-Secure, Samu Konttinen: „Wir haben Aufnahmen von Babyüberwachungskameras gesehen, die online streamen, ohne das Wissen oder die Zustimmung der Eltern. Es ist erwiesen, dass Eindringlinge etwas so Einfaches wie eine vernetzte Glühbirne nutzen können, um sich Zugang ins Haus zu verschaffen.“

F-Secure Sense soll, so der Hersteller, deshalb die mit dem Internet verbundenen Geräte im Lebensraum der Menschen schützen. Die entscheidende Komponente von Sense sei eine „intelligente Hardware, die ein privates, sicheres Netzwerk erstellt, indem sie sich mit den anderen Geräten im Haus verbindet.“ Die Sicherheitslösung soll den Sense-Benutzern für alle ihre Geräte zur Verfügung stehen.

Dabei kommt die F-Secure Security Cloud zum Einsatz, welche den Up- und Download überwacht. Maschinelle Lerntechnologie soll Bedrohungen im Internet-Datenverkehr „proaktiv aufspüren“, es biete „den Verbrauchern sämtliche Sicherheitsvorteile der Cloud“, so Konttinen weiter. Über das Scannen von Geräten hinaus wird eine künstliche Intelligenz, integriert in die Cloud, verwendet.

Die Sicherheit des Netzwerks kann über eine mobile App verwaltet werden. Sie macht laut F-Secure alles sichtbar, „was mit Sense verbunden ist und liefert Informationen über den Sicherheitsstatus des Netzwerks und der Geräte.“ Wenn Sense eine potentielle Bedrohung erkennt, werden die Benutzer dabei sofort benachrichtigt.

Das Haus alleine ist, auch wenn das neue Produkt ans Smart-Home angepasst ist, nicht die Grenze von Sense. Mobile Geräte wie Smartphones oder Laptops sollen natürlich auch außerhalb der eigenen vier Wände geschützt sein.

Sense von F-Secure wird im Frühjahr 2016 in Europa und Nordamerika zum Preis von 199 Euro auf den Markt kommen. Auf der Homepage lässt sich das System aktuell bereits für 99 Euro vorbestellen, wobei es sich bei dem Paket um die Hard- und Software sowie ein 12-monatiges Abonnement handelt. Monatliche Abonnements sollen für 8 Euro pro Monat verlängert werden können.

(Screenshot: Übergizmo)

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Tags :Quellen:F-Secure

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