VR-Brille HTC Vive kommt im April 2016 heraus

(Bild: HTC)

HTC hat den Marktstart seiner VR-Brille Vive für April 2016 angekündigt. Anfang Januar wird das taiwanische Unternehmen auf der CES in Las Vegas die zweite Generation der Developer-Edition präsentieren.

Wer gehofft hatte, die Virtual-Reality-Brille HTC Vive schon Anfang des Jahres in den Händen halten zu können, muss sich nun länger gedulden. Sie kommt nämlich etwas später heraus, als von HTC ursprünglich geplant. Im April 2016 soll der kommerzielle Marktstart erfolgen, wie das Unternehmen in seinem Blog verkündet. Den Verkaufspreis der Endkundenversion nannte es noch nicht.

Eigentlich wollte es sein VR-Headset schon Ende 2015 in einer limitierten Stückzahl für Endkunden verfügbar machen und Anfang 2016 weltweit in den Handel bringen. Auf der CES in Las Vegas wird HTC zum Jahresstart nun erst einmal die zweite Generation der Entwicklerversion seiner VR-Brille präsentieren. Von den neuen Developer Kits will es 7000 Exemplare an Tester ausliefern.

Im Gegensatz zur PlayStation VR wird die Vive wie die Oculus Rift an einen PC angeschlossen. Entwickelt wurde sie in Kooperation mit Valve. Die Brille ist daher für SteamVR optimiert. Die bisherige Entwicklerversion kommt mit zwei Controllern und einem System, dass die Geräte im gleichen Raum ortet.

In Sachen Spiele- und App-Support hatte HTC schon auf dem MWC 2015 einige Partnerschaften angekündigt. Unter anderem konnte es Vertigo Games, Wemo Labs, Steel Wool Games, Dovetail, Google, Lionsgate und HBO mit in VR-Boot holen. Für die Vive werden beispielsweise auch die Spiele EVE: Valkyrie und Job-Simulator erscheinen. (Update: EVE: Valkyrie wird laut Entwickler exklusiv für die Oculus Rift erscheinen). Auch wenn Vive in erster Linie als Spielgerät vermarktet wird, betont HTC auch die Einsatzmöglichkeiten im Bildungs- oder Gesundheitssektor. Zugleich soll sich das Headset zum Erzählen interaktiver Geschichten einsetzen lassen, so der HTC Chief Content Officer Phil Chen Anfang November auf dem TechCrunch Summit in Peking.

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Derzeit verhandelt HTC noch mit potenziellen Partnern über weitere Inhalte für die Vive. Die meisten Content-Partner sitzen in westlichen Ländern, doch das Vive-Team ist auch in Asien aktiv. „Japan und China stehen Virtual Reality sehr positiv gegenüber. Wir sprechen mit jedem aus der Gaming- und Animationsbranche“, erklärte Chen.

Am 18. Dezember wird HTC eine Entwicklerkonferenz in Peking abhalten. Außerdem will es das Virtual-Reality-Headset auf dem Sundance Film Festival, dem Festival South by Southwest (SXSW), der Game Developers Conference (GDC) und dem Mobile World Congress (MWC) einem breiteren Publikum vorstellen.

Von den bisher angekündigten VR-Brillen großer Hersteller ist bisher nur Samsungs Gear VR als Consumer-Version erhältlich. Die Oculus Rift soll im ersten Quartal 2016 für PC erscheinen, die Playstation VR im ersten Halbjahr. Auch hier liegen noch keine offiziellen Preisangaben vor.

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Tags :Quellen:HTCVia:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

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