WOWWEE MIPOSAUR TEST: JURASSIC PARK IM KINDERZIMMER

Miposaur (Bild: Übergizmo)

Urzeit trifft auf Gegenwart. Jeder, der von einem Dinosaurier als Haustier geträumt hat, kann sich seinen Wunsch jetzt erfüllen. Wowwees Miposaur ist da, ein smarter Roboter-Dino der Gesten erkennt, tanzt und mit seinem TrackBall spielt.

Die besten Bilder des Miposaur

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Miposaur (Bild: Übergizmo)

Der Miposaur hat seine eigene Persönlichkeit mit mehreren Stimmungen – also passt ja auf, ob der Dino nicht sauer ist. Wowwees empfiehlt den Miposaur für Jungen ab acht Jahren. Er kann im Internet ab 107 Euro bestellt werden. MiP, den humanen Vorgänger des Miposaur, hatten wir bereits für euch getestet. Beide lassen sich auch mit einander verbinden.

Design und Verarbeitung

Der Miposaur zeigt uns zur Begrüßung direkt seine Zähne. Mit geöffneten Maul und blauen LED-Augen macht er gleich mal klar, dass ein wildes Tier in ihm steckt. Der Miposaur ist ungefähr 25 Zentimeter groß und wiegt knapp 300 Gramm.

Der Miposaur wirkt sehr stabil. Mit seinem Hartplastik-Körper in schwarzem Design, verbindet er den typischen T-Rex-Look mit der Moderne. Seine Arme lassen sich nicht bewegen, dafür besitzt er bewegliche Teile an Kiefer und Schwanz.

Der Schwanz des Miposaur besteht aus drei Plastikstücken, die mit Gummi verbunden sind. Bewegt sich der Miposaur öffnet und schließt sich sein Maul und er wackelt mit dem Schwanz.

Am Bauch befindet sich ein Lautsprechen, der Ein- Und Ausschalten sowie das Batteriefach. Die Batterieabdeckung ist kindersicher mit drei kleinen Schrauben verschlossen. Der Plastik-Dino benötigt vier AA-Batterien, die im Lieferumfang nicht enthalten sind.

Miposaur (Bild: Übergizmo)

Die Füße des Dino-Roboters sind zwei Rollen. Für besseren Halt auf dem Boden sind die Rollen mit noppigen Gummi beschichtet. Außerdem besitzt der Miposaur zwei Krallen an den Füßen für mehr Stabilität. Mich haben die durchsichtigen Krallen an die Bremsen von Inline-Skatern erinnert.

Auf dem Rücken des Dino-Robo befindet sich eine LED, die die Stimmung des Miposaur zeigt. Außerdem lässt sich an der Farbe der LED auch erkennen, wenn er sich mit seinem Spielball verbunden hat.

Miposaur (Bild: Übergizmo)

Der runde TrackBall des Miposaur fungiert als Spielzeug und Steuerung. Er besteht auch aus Kunststoff und hat acht Sensoren an den Ecken verbaut. Auf der einen Seite befindet sich der Ein- und Ausschalter des TrackBalls. Eine blaue LED darüber leuchtet, wenn er eingeschaltet ist.

Das Batteriefach des Balls ist auch mit Schrauben gesichert und beinhaltet vier nicht mitgelieferte AAA-Batterien. Durch Drehen am blauen Rädchen lassen sich unterschiedliche Funktionen und Spielmöglichkeiten mit dem Miposaur einstellen.

Insgesamt ist der Miposaur wirklich super verarbeitet und sollte auch ungeschickte Kinderhände eine ganze Weile überleben. Obwohl er beim Test schon mehrmals die Wand geküsst hat, besitzt unser Miposaur noch alle Zähne und lächelt wie am ersten Tag.

Funktionen

Der Miposaur lässt sich durch Gesten steuern. Wird ihm die Hand vors Gesicht gehalten und nach rechts bewegt, dreht er sich auch in diese Richtung. Links herum ist es natürlich genauso. Die Gestensteuerung funktioniert jedoch nicht immer, manchmal scheint wohl der Sensor die Geste nicht wahrzunehmen.

Mit dem Vorhalten der Handflächen kann der Miposaur gestoppt werden, wenn er in Fahrt geraten ist. Drehbewegungen der Hand sorgen dafür, dass sich der Dino im Kreis mit und gegen den Uhrzeigersinn dreht.

Miposaur (Bild: Übergizmo)

Auch auf Klatschen reagiert der T-Rex, dabei verhält er sich aber unterschiedliche abhängig von seiner derzeitigen Stimmung. Es gibt drei mögliche Stimmungen: Neugierig, Aufgeregt und Ärgerlich. Das verleit dem kleinen Dino einen Charakter.

Unabhängig von der Stimmung mag der Miposaur es gar nicht am Schwanz gezogen zu werden, wenn er noch gut drauf ist grummelt er nur etwa rum. Ärgert ihr ihn zu viel, fängt er richtig an zu knurren und zu brüllen.

Das Urzeit-Spielzeug bietet schon jede Menge Spielspaß ganz ohne die Nutzung des TrackBalls oder App. Alleine mit der Gestensteuerung und seinen unterschiedlichen Stimmungen bietet er jede Menge Spielmöglichkeiten, er reagiert auf Gesten fast wie ein kleines Haustier.

TrackBall

Der TrackBall verfügt über sechs Spieleinstellungen: Tanzen, Beatboxen, ein Ball, ein Teddybär, Füttern und eine Leine. Kurz am blauen Rädchen drehen und schon reagiert der Dinosaurier. Er tanzt, macht Geräusche oder freut sich über seinen Ball zum Hinterherjagen.

Miposaur (Bild: Übergizmo)

Mir persönlich hat die Ball-Funktion am besten gefallen. Kaum ist das Rädchen in der richtigen Position, leuchtet die LED am Rücken des Miposaur grün auf. Wird der Trackball weggerollt, jagt der T-Rex ihm hinterher. Besonders cool finde ich dabei, dass selbst wenn er den Ball erreicht, er in etwas tollpatschig von sich wegschiebt. So kann das ganze zur Endlosschleife werden. Für die Funktion sollte allerdings eine möglichst freie Fläche zur Verfügung stehen, damit der Miposaur sich nicht verheddert.

Der Teddybär, welcher als Lieblingsspielzeug dient, wird ähnlich wie der Ball gejagt. Allerdings gibt der Miposaur niedliche Geräusche von sich sobald er den Teddy gefunden hat. Da wird deutlich, dass in der harten Schale doch ein weicher Kern steckt.

Der Plastik-T-Rex reagiert auch unterschiedlich auf die Bewegungen des TrackBalls – ob Rollen, Schütteln oder vor die Nase halten, die Spielmöglichkeiten sind unendlich.

Besonders hat mir gefallen, dass mit dem Miposaur auch komplett ohne Smartphone gespielt werden kann. Die Gestensteuerung und der TrackBall bieten schon haufenweise Spielspaß. Kinder brauchen kein Smartphone um mit dem Miposaur zu spielen.

App

Die kostenlose Miposaur-App ist für Android und iOS verfügbar. Per Bluetooth verbindet sich die App mit den eingeschalteten Dino. Oben links in der App wird die Stimmung des Miposaurs und sein Batteriestand angezeigt.

Miposaur (Bild: Übergizmo)

Per App kann der Miposaur ganz leicht gesteuert werden und es ist wirklich überraschend, wie zackig er unterwegs ist. Hat der Miposaur schlechte Laune, sollte er mit Steaks gefüttert werden. Sofort verändert sich seine Stimmung und er wackelt heiter herum.

Will man den kleinen T-Rex etwas ärgern kann er auch mit alten Socken oder Batterien gefüttert werden. Natürlich klar, dass er dann recht motzig reagiert und seine Stimmung in den Ärgerlich-Modus umschwingt.

Ein weiterer App Modi ist der Tanz, bei dem der Miposaur zeigt was musikalisch in ihm steckt. Er dreht und wendet sich und behält dabei immer das Gleichgewicht. Das super Feature der App ist für mich der Pfad. Einfach auf der angezeigten Karte mit dem Finger einen Weg aufzeichnen und der T-Rex folgt dem Weg. Wobei man natürlich auf Hindernisse achten sollte.

Verbinden mit dem MiPMiP WowWee (Bild: Gizmodo)

In der App gibt es den sogenannten Wettkampf-Modus. Hierzu haben wir unseren MiP wieder ausgepackt und Mensch gegen Dino kämpfen lassen. Der MiP schießt mit Laserstrahlen, während der T-Rex sein Gebrüll einsetzt und Schläge mit dem Schwanz verteilt.

Test: MiP – Der Segway-Roboterfreund ausprobiert

Dreht der Miposaur sich bei einem Schwanzpeitschen hieb und steht zu nah am MiP wirft er ihn direkt zu Boden. Ganz klar gewinnt hier der Urzeit-Dinosaurier gegen den kleinen humonoiden Roboter. Auf jeden Fall hatten wir riesen Spaß beide Roboter miteinander zu koppeln und sie gegeneinander kämpfen zu lassen.

(Bild: Übergizmo)

Fazit

Insgesamt ist der Miposaur ein super smarter Roboter. Er reagiert auf Gesten und hat durch seine Stimmungen einen ganz eigenen Charakter. Sein spaciges T-Rex Design sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch robust und gut verarbeitet.

Durch den TrackBall entstehen unzählige weitere Spielmöglichkeiten mit dem Miposaur, auch ohne Smartphone-Nutzung. Die Bedienung des TrackBall ist kinderleicht und somit auch genau für eine Zielgruppe von Kindern ab acht Jahren geeignet.

Auch die Balance-Schwierigkeiten, die wir beim MiP teilweise noch bemängelt haben, hat Wowwees mit dem Miposaur komplett behoben. Leider halten die Batterie nicht ewig, aber austauschen und weiter Spaß haben.

Pro / Con

(Bild: Übergizmo) Tolles Design

(Bild: Übergizmo) Gute Verarbeitung

(Bild: Übergizmo) viele Funktionen

(Bild: Übergizmo) Verbindung mit dem MiP

(Bild: Übergizmo) Charakter durch unterschiedliche Stimmungen

(Bild: Übergizmo)

reagiert nicht immer auf Gesten und Klatschen

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