Android-Tablets sollen Splitscreen-Multitasking bekommen

(Bild: Google)

Google will künftig bei Android einen Splitscreen-Modus anbieten, der wie bei iOS 9 die Nutzung von zwei Apps gleichzeitig erlaubt. Wann dieser Modus erscheint, wollte da Frage-und-Antwort-Session auf Reddit aber nicht verraten.

Eigentlich war die Frage hinsichtlich des Splitscreens auf Android-Tablets nur auf das Tablet Pixel C bezogen. Doch es ist unrealistisch, dass Google diese Funktion anderen Herstellern verwehren wird.

Es gebe viele Funktionen, an denen man noch arbeite, teilte Glen Murphy mit, der bei Google für die Oberflächen von Android und Chrome verantwortlich ist. „Multi-Window“ sei nur eine davon. Und der für Consumer-Hardware zuständige Andrew Bowers formulierte, man arbeite „derzeit an vielen Dingen für N“ – was sich natürlich auf das nächste größere Android-Release N bezog.

Apple hatte eine solche Funktion in iOS 9 realisiert. Sie lässt sich auf dem neuen iPad Pro, aber auch iPad Mini 4 und iPad Air 2 nutzen. Die App-Anbieter ziehen mit Unterstützung langsam nach, beispielsweise gerade heute Yahoo Mail. Unter Android ermöglicht Samsung mit OS-Anpassungen einen Splitscreen-Modus auf eigenen Tablet-Modellen, der aber so gut wie nicht von Fremd-Apps supportet wird.

Allgemein „verbringen wir eine Menge Zeit mit Entwicklern, um bessere Tablet-Apps zu bekommen“, erklärte Murphy bei Reddit noch. Das sei aber auch ein Henne-und-Ei-Problem, dem „großartige Hardware wie das Pixel C“ abhelfen könne.

Googles 10,2-Zoll-Tablet Pixel C ist seit zwei Tagen ab 499 Euro in Deutschland erhältlich. Vom Chromebook Pixel übernimmt es das Gehäuse aus eloxiertem Aluminium und die USB-Typ-C-Schnittstelle. Mit einer magnetischen Anstecktastatur, die Google für 169 Euro als Zubehör anbietet, kann das Tablet auch in ein Notebook verwandelt werden – ähnlich wie das Surface von Microsoft oder Apples iPad Pro.

Das LTPS-LCD des Pixel C löst 2560 mal 1800 Bildpunkte auf und erreicht damit eine Pixeldichte von 308 ppi. Das Seitenverhältnis beträgt 4:2,8, was laut Ars Technica den Vorteil bietet, dass es sich bei einer Splitscreen-Aufteilung anders als bei 4:3-Bildschirmen nicht ändert. Möglicherweise wurde also schon bei der Konzeption der Hardware an einen solchen Modus gedacht.

Tags :Quellen:Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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