Mit Chromecast Audio verteilt ihr den Sound in jeden Raum eurer Wohnung

(Bild: Google)

Nach einem Firmware-Update für das Chromecast Audio spielt das Streaming-Gerät hochauflösendes HiRes-Audio an und unterstützt das Streaming in mehrere Räume.

Den Adapter Chromecast Audio schließt man direkt an dem Verstärker oder einem Aktivlautsprecher an. Das Gerät wird damit netzwerkfähig und kann über WLAN mit Sound versorgt werden. Das klappt über Chrome-Browser oder Android-Geräten.

Mit dem Update auf die Firmware-Version 1.17 verspricht Google eine bessere Übertragungsqualität. So unterstützt Chromecast Audio jetzt Streaming mit 24 Bit bei 96 kHz ohne Qualitätsverlust – eine stabile WLAN-Verbindung vorausgesetzt.

Wer mehrere Lautsprecher besitzt, benötigt auch mehrere Chromecasts, um alle ansprechen zu können. Dabei kam es bisher aber unter Umständen zu störender Echobildung und anderen Problemen, die mit dem Update nun behoben sein sollen.

So lassen sich neuerdings mehrere Chromecast-Audio-Geräte zu Gruppen zusammenfassen und so dasselbe Lied über mehrere Lautsprecher gleichzeitig hören, wie Produktmanager Tomer Shekel in einem Blogbeitrag erklärt. Um Echobildung zu vermeiden, werden die Audiosignale vor der Übertragung an die einzelnen Geräte synchronisiert. Die Einrichtung der Gruppen erfolgt über die Chromecast-App, die für Android und für iOS vorliegt. Zusätzlich gibt es ein Einrichtungsprogramm für PC.

Das Firmware-Update sollte automatisch eingespielt werden. Ist dies nicht der Fall, kann es helfen, das Gerät kurzzeitig vom Stromnetz zu trennen und neu zu starten. Welche Version aktuell installiert ist, lässt sich in der App unter Geräte, Geräteeinstellungen, Informationen überprüfen.

Google hatte Chromecast Audio Ende September zusammen mit der zweiten Generation des HDMI-Streaming-Sticks Chromecast vorgestellt, die ebenfalls 39 Euro kostet. Sie bietet nicht nur mehr Bandbreite und Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac, sondern auch einige neue Funktionen. Beispielsweise können Nutzer Videospiele von einem Mobilgerät auf einen Fernseher streamen, während es zur Steuerung dient. Generell sollen Entwickler einfacher interaktive Apps für Smartphones, Tablets und PCs schaffen können, die sich mit Chromecast verbinden lassen. Seit Anfang November verkauft Google hierzulande auch einen 19 Euro teuren Ethernet-Adapter für Chromecast.

Tags :Quellen:Mit Material von Björn Greif, ZDNet.de

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