So steuert man mit dem Microsoft Band die Musikwiedergabe

(Bild: Microsoft)

Der Fitnesstracker Microsoft Band hat ein Update erhalten, mit dem Träger ihre Musikwiedergabe steuern können. Außerdem erinnert das Wearable den Nutzer daran, sich regelmäßig zu bewegen und Sport zu treiben.

Leider gibt es das Microsoft Band immer noch nicht in Deutschland, doch einige Fans haben das Band schon importiert. Mit einem Update kommt eine Musiksteuerung hinzu, mit der sich der Nutzer den Griff zum Smartphone sparen kann. Mit dem Band lässt sich ein Song überspringen oder die Lautstärke verändern. Auch eine Pausefunktion darf nicht fehlen. Microsoft ist passend dazu mit Spotify eine Partnerschaft eingegangen, so dass nun auch eine App für Windows-Smartphones zur Verfügung steht.

Anwender können sich durch das Microsoft Band auch erinnern lassen, gelegentlich aufzustehen und sich zu bewegen – ähnlich wie dies die Apple Watch tut. Band-User geben die Erinnerungsfrequenz allerdings vor und können diese Erinnerungen auch auf bestimmte Tage und Tageszeiten beschränken, um nicht während der Autofahrt oder im Schlaf gestört zu werden.

Eine weitere neue Funktion dient nur dazu, die anderen Neuheiten vorzustellen: eine Kachel mit der Aufschrift „What’s New“. Microsoft sieht die Änderungen als besonders geeignet für die Weihnachtszeit an – um „den Überblick zu behalten und auch Spaß zu haben“.

Das aktuelle Microsoft Band ist bereits die zweite Auflage, die Microsoft im Oktober 2015 vorgestellt hat. Sie fällt durch ihren gekrümmten Gorilla-Glass-Bildschirm auf. Der US-Preis von 249 Dollar liegt 50 Dollar höher als beim ersten Band.

Neben Windows Phone beziehungsweise Windows 10 Mobile unterstützt Microsoft auch Android und iOS. Das Band verbindet sich per Bluetooth mit dem jeweiligen Smartphone und speziell der App Microsoft Health, wo der Anwender seine Fitness- und Schlafwerte einsehen kann. Zudem verspricht Microsoft Kompatibilität zu beliebten Dritthersteller-Apps wie LoseIt, MapMyRun, MyFitnessPal oder Strava.

Im Inneren stecken ein GPS-Chip, ein optischer Herzfrequenzmesser und ein UV-Sensor. Auch Beschleunigungs- und Drehsensor sind erneut verbaut. Neu war in Band 2 ein Barometer, das Luftdruck und Höhenveränderungen erfassen kann. Laut Microsoft ist es auch in der Lage, VO2max zu berechnen – die maximale Sauerstoffaufnahme eines Sportlers. Diese Möglichkeit dürfte besonders ambitionierte Aktive ansprechen und ist heute bei Fitnesstrackern noch eine Seltenheit.

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Mit Material von Florian Kalenda, ZDNet.de

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