Space Hawk Test – Großer Spaß für kleine Weltraumkapitäne

Space Hawk (Bild: Übergizmo)

Ravensburger bringt mit Space Hawk ein Spielzeug auf dem Markt, welches sinnvoll digitale und reale Welten kombiniert. Für nur 35 Euro erhalten Kids ein großes Raumschiff, welches in Kombination mit einem Smartphone durch ein episches Weltraumabenteuer gleitet. Eines ist bei Space Hawk garantiert: Es wird keinen in seinem Sessel halten. Wir haben Space Hawk im Test.

Space Hawk - Die besten Bilder des Tests

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Der Admiral befiehlt uns, einen neuen Planeten anzusteuern. Also heben wir als Kapitän der Space Hawk behutsam von unserer Basis ab und steuern durch das offene Weltall unser Ziel an. Dafür laufen wir mit dem recht großen Plastikraumschiff Space Hawk, in dessen Bauch sich ein Smartphone mit entsprechender App befindet, durch das Zimmer bis zur gewünschten Planetenkarte.

Space Hawk (Bild: Übergizmo)

Die Space Hawk fliegt durch unbekannte Galaxien. (Bild: Übergizmo)

Unterwegs plötzlich Komplikationen: Wir steuern mitten durch ein Asteroidenfeld. Verbal warnt uns der Admiral und gibt kurze Handlungsanweisungen wie: „Nach links ausweichen!“

Also umklammern wir die Space Hawk fest am Heckflügel und reißen das Plastikschiff nach links. Ein Geräusch informiert uns, ob das Ausweichmanöver gelang, oder ob wir die Schäden an der Space Hawk später im Hauptquartier reparieren müssen.

Space Hawk (Bild: Übergizmo)

Einige Asteroiden müssen zerstört werden. (Bild: Übergizmo)

Am Ziel angekommen sollen wir einen Planeten nach neuen Verbündeten scannen. Dafür wechseln wir mit der Space Hawk in den Schwebemodus. Die Flügel breiten sich aus und offenbaren den Blick auf das Smartphone im Bauch der Space Hawk. Wir scannen den Planten, indem wir langsam um ihn herum gehen. Dort ist das Ziel! Der Traktorstrahl wird aktiviert und das Objekt an Bord geholt.

So oder so ähnlich läuft eine Mission der Space Hawk Starterset „Das dunkle Herz“ ab und dauert dabei etwa 15 Minuten. In der abwechslungsreichen Story kämpfen wir gegen eine große dunkle Gefahr, die droht das ganze Universum zu verschlingen. Die Geschickte wird größtenteils verbal vermittelt, was an ein gut gemachtes, interaktives Hörspiel erinnert.

Space Hawk (Bild: Übergizmo)

Die Drobbies sind Hilfsandroiden, die von der Space Hawk abgeworfen werden können. Ihre Würfelform bringt die Zufallskomponente ins Spiel. (Bild: Übergizmo)

Die Space Hawk selbst ist ein recht großes Plastikraumschiff, in dessen Mitte ein Smartphone eingeklemmt werden kann. Mit dem Klappen des Cockpits kann die Space-Hawk in den Aktions-, Schwebe- oder Flugmodus verwandelt werden. Tolle und sehr effektvolle Idee!

Lediglich die Umsetzung scheint nicht optimal, da der Mechanismus sehr schwerfällig von der Hand geht und so kaum für Kinder zwischen acht und zwölf geeignet ist. Auch ist die Space Hawk etwas schwer – so ist der Muskelkater bei motivierten Kids vorprogrammiert.

Space Hawk (Bild: Übergizmo)

Die Space Hawk im Aktionsmodus. (Bild: Übergizmo)

Die Kombination Plastikspielzeug mit Smartphone / Spielekonsole ist nun wirklich nicht neu. In der Vergangenheit wurde sie jedoch eher halbherzig umgesetzt. Wir erinnern uns an amiibo oder Lego Dimensions. Es ist wirklich ein magischer Moment, wenn man die Spielfigur auf das Lesegerät stellt und der Charakter im Spiel erscheint. Danach erlischt jedoch die Magie und es ist wieder nur ein ganz normales Daddel-Game.

Ähnlich sieht es bei Anki Overdrive aus. Der Carrera-Bahn-Klon glänzt mit brillanter Technik, allerdings kann die Story hier nicht überzeugen, die Rennen langweilen recht schnell, da es an Abwechslung mangelt.

Space Hawk (Bild: Übergizmo)

Mit diesem Griff verwandelt man die Space Hawk. (Bild: Übergizmo)

Nicht so bei Space Hawk. Ravensburger holte sich für die Umsetzung der App das deutsche Entwicklerteam Deck 13  an Bord. Eine gute Entscheidung, wie sich zeigt. Man hat hier zu keinem Zeitpunkt das Gefühl zwei Fremdkörper in der Hand zu halten. Space Hawk und Smartphone bilden eine Einheit. In großen Teilen verschwindet das Smartphone komplett im Bauch der Space Hawk, gesteuert wird nun nur über Sprache und Bewegungssensoren.

Die Startermission „Das dunkle Herz“ dauert beim Durchspielen gut fünf Stunden. Danach müsste die Mission wiederholt werden, einen „Free Play Mode“ gibt es nicht. Allerdings können bei Ravensburger für 15 bis 20 Euro Zusatzmissionen mit neuen Karten und Drobbies geordert werden.

Henry Krasemann hat sich die Space Hawk in diesem sehr guten Testvideo genauer angeschaut und lässt auch die Kids zu Wort kommen:

Fazit

Was Ravensburger hier geschafft hat, haben wir derart konsequent zu Ende gedacht noch bei keinen anderen Game gesehen. Space Hawk verschmilzt meisterlich die reale mit der virtuellen Spielwelt. Space Hawk bietet eine teilweise spannende Story, liebevolle Charaktere und ein extrem cooles Raumschiff, welches auch ohne Smartphone zum Spielen einlädt.

Das Beste: Dieses Gesamtpaket, über das sich wohl die meisten weltraumaffinen Kinder freuen werden, kostet derzeit auf Amazon nur 35 Euro und sieht dabei aus wie 80 Euro. Geschenkempfehlung!

(Bild: Übergizmo)

Pro / Con

(Bild: Übergizmo)Grandiose Verknüpfung zwischen realer und virtueller Spielwelt

(Bild: Übergizmo)Cooles großes Raumschiff

(Bild: Übergizmo)Motivierende Story

(Bild: Übergizmo)Mit 35 Euro eigentlich zu günstig

(Bild: Übergizmo)Hohes Gewicht der Space Hawk stört beim Spielen

(Bild: Übergizmo)Schwergängige Mechanik der Space Hawk

 

 

 

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