Nun gibt es sogar fürs Skifahren ein Wearable mit App

(Bild: PIQ)

Die PIQ-Sensoren lassen sich in verschiedenen Sportarten einsetzen, um etwa die Bewegungen beim Tennis exakt zu analysieren und seine eigenen Fertigkeiten mithilfe moderner Technologie zu verbessern. Nun präsentierte der Hersteller gemeinsam mit Rossignol eine PIQ-Version für´s Skifahren.

Nach Sensoren für Tennis, Golf und Hockey veröffentlicht PIQ nun eine Version seines Sportsensors für Skifahrende. Der PIQ (schwarzes Kästchen, siehe Bild) wird mithilfe einer speziellen Halterung am Skischuh befestigt und zeichnet dort die Bewegung der skifahrenden Person auf, um die Daten in Echtzeit zu analysieren und auf einer Mobilgeräte-App anzuzeigen. Wer sein Smartphone gerade nicht mit sich führt, verliert die Daten aber selbstverständlich nicht. Nach der Sportsession können Mobilgerät und Sensor verbunden werden, um die gespeicherten Daten zu übertragen.

So gibt das System Aufschluss über die eigene Performance, indem die Beschleunigungskraft, Geschwindigkeit, Flugzeit, Carvingwinkel, Beschleunigungskraft beim Landen, Winkelgeschwindigkeit sowie Sprungamplitude, Rotation und mehr ausgewertet werden. Die besten Tagesleistungen werden am Ende hervorgehoben und erlauben es Nutzern, sich mit anderen Skifahrenden, die einen PIQ-Sensor angebracht haben, oder auch Profis zu vergleichen. Dazu trägt unter anderem der PIQ-Score, eine Kennzahl der eigenen Leistung, bei.

Übrigens: Die Sensoren sind zwischen den Sportarten austauschbar. Wer also bereits einen PIQ-Sensor besitzt, um seine Tennis-Performance aufzuzeichnen, braucht nur noch eine entsprechende Halterung, um auch seine Leistung auf den Brettern in ein digitales Abziehbild zu überführen.

(Bild: PIQ)

(Bild: PIQ)

Ein PIQ-Sensor besitzt Bluetooth Low Energy und ein NFC-Modul, um es mit dem Smartphone zu verbinden, sowie einen 13-Achsen-Sensor und einen ARM M4 Prozessor.  Der leichte, wasserfeste Sensor zeichnet die bereits erwähnten Daten auf und setzt sie auch in Bezug zur jeweiligen Person, also deren Gewicht oder Körpergröße. Binnen einer einstündigen Sportsession sollen bis zu 11 Millionen Datenpunkte gesammelt werden.

(Bild: PIQ)

(Bild: PIQ)

Die App, über die die Aufzeichnungen eingesehen werden können, ist für iOS- und Android-Geräte verfügbar. Insgesamt soll die Lösung aus PIQ-Sensor und App die fortschrittlichste ihrer Art für Skier sein – zumindest laut Sylvain Noailly, Marketing- und Geschäftsentwicklungs-Vizepräsident der Rossignol Group.

Ein Paket aus PIQ-Sensor, Akkuladegerät, Halterung sowie Aktivierungskarte, um den PIQ in den Ski-Modus zu bringen, kostet in der bis 12. Januar offenen Vorbestellung 149 Euro. Wer bereits einen PIQ-Sensor besitzt, also nur das Ski-Zubehör benötigt, kann es für 49 Euro erwerben.

Tags :Quellen:(Bild: PIQ)

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