Hue: Philips zieht Update zum Aussperren von Drittlampen zurück

(Bild: Philips)

Philips Hue hatte durch ein Update der Basisstation den Kontakt zu neuen Dritt-Lampen etwa von Osram gekappt. Das löste massive User-Proteste aus, die das Unternehmen nun zu einer Kehrtwende bewegten. Das Update wird zurückgenommen, so dass sich neue Lampen von Dritten wieder über die Hue-Bridge registrieren lassen.

Für die Basisstation des Smart-Home-Beleuchtungssystem Philips Hue hatte der Hersteller ein Update veröffentlicht, das die Steuerung von Leuchtmitteln der Konkurrenz teilweise verhinderte. Zwar konnten schon registrierte Geräte nach Angaben des Herstellers weiter gesteuert werden, neue Verbindungen zu derartigen Leuchtmitteln wurden aber blockiert. Philips begründete das mit Qualitätsproblemen. So ließen sich die Lampen zum Beispiel nicht vollständig herunterdimmen oder farblich nicht präzise anpassen.

Doch das war den Anwendern offensichtlich nicht so wichtig. Sie forderten Philips auf Facebook und zahlreichen anderen Kanälen zur Abkehr von der neuen Politik auf. Das hat Wirkung gezeigt:

„Wir haben kürzlich die Software von Philips Hue aktualisiert. Unser Ziel ist, den Produktnutzen sowie die Benutzerfreundlichkeit der Anwendung zu erhöhen. Die Anpassungen erfolgten mit bester Intention für Philips Hue-Nutzer. Diese Weiterentwicklung unseres Systems hat auch Auswirkungen auf eine kleine Gruppe von Anwendern, die Lampen anderer Herstellern in Philips Hue eingebunden haben, welche sich nicht in vollem Umfang mittels der Philips Hue-Software steuern lassen. Wir nehmen die Rückmeldung diese Nutzergruppe sehr ernst und ziehen das erfolgte Update zurück. Lampen anderer Hersteller werden damit weiterhin in ihrem gegebenen Funktionsumfang innerhalb von Philips Hue nutzbar sein.“, so ein Pressesprecher von Philips.

Wann das Update vom Update fertig ist, konnte das Unternehmen noch nicht sagen.

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