Android 6.0: CyanogenMod 13 Marshmallow Ende Januar

(Bild: Übergizmo)

Nach zwei Monaten intesiver Arbeit wurde nun CyanogenMod 13 für Ende Januar 2016 angekündigt. Die Custom Rombasiert auf Android 6.0 Marshmallow und richtet sich vorerst an die über 1.600 Freiwillige, die mit dem Tool CrowdIn an der Lokalisierung und Übersetzung von CyanogenMod 13 (CM 13) mitwirken.

Vor etwa einem Monat zeigte CyanogenMod die erste Vorabversion des alternativen Betriebssystems. Diese sehr frühe Version war jedoch ausschließlich im Nightly Channel und nur auf wenigen Geräten verfügbar. Unter diesen Geräten befanden sich das Nexus 7 2013, das Motorola Moto X 2014 sowie das OnePlus One. Mittlerweile steht CyanogenMod 13 (CM 13) jedoch auch für die beliebten Geräte Galaxy S3, G3, Nexus 5 und One M8 bereit. Auch die noch recht neuen Nexus-Smartphones 6P und 5X sind mit dabei.

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Innerhalb des Nightly Channel sollen sich Geräte mit CM 12.1 problemlos auf CM 13 aktualisieren lassen, allerdings müssen die Nutzer gleichzeitig die Google-Apps aktualisieren. Zwar lässt sich CyanogenMod auch ohne Googles Anwendungen betreiben, aber dann haben die Anwender keinen Zugriff auf den Google Play Store und sind auf App Stores von Drittanbietern angewiesen, was sich aus Sicherheitsgründen nicht empfiehlt.

CyanogenMod ist die mit Abstand beliebteste Custom Rom auf Basis von Android. Sie bietet im Vergleich zu den vorinstallierten Android-Varianten der Smartphonehersteller mehr Datenschutzfunktionen, eine bessere Anpassbarkeit sowie den Verzicht auf Crapware.

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Außerdem ist CyanogenMod bekannt für seine lange Unterstützung von Geräten sowie die schnelle Adaption neuer Android-Versionen und Sicherheitsupdates. Besonders für Nutzer älterer Geräte, die vom Hersteller nicht mehr mit Updates versorgt werden, ist die Installation einer Custom Rom wie CyanogenMod die einzige Möglichkeit, das Gerät sicher und aktuell zu halten.

Das gilt beispielsweise für das Nexus 4, für das CyanogenMod eben eine erste Nightly-Version von CM 13 veröffentlicht hat. Google selbst will das vor zwei Jahren erschienene Smartphone – ebenso wie die im gleichen Jahr präsentierten Tablets Nexus 7 und Nexus 10 – nicht auf Android 6.0 aktualisieren. Der Hersteller bleibt damit bei seiner oft kritisierten Update-Linie und berücksichtigt keine Geräte, die älter als zwei Jahre sind. Nur eine Custom Rom wie CM 13 erlaubt Anwendern, ihr Gerät auf die jüngste Android-Version einschließlich aller Sicherheitsupdates zu aktualisieren.

Tags :Quellen:cyanogenmod.orgVia:Mit Material von Bernd Kling, ZDNet.de

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