Forscher arbeiten an der Mars-Kartoffel

Mars

Im Rahmen einer Kooperation aus NASA und dem Internationalen Kartoffel-Center (CIP) in Peru wird versucht, Kartoffeln unter Bedingungen, wie sie am Mars vorherrschen, wachsen zu lassen. Das gerade Gegenteil von Matt Damon als The Martian auf den Kinoleinwänden also.

Ob zur Machtdemonstration, als Winterresidenz oder zur Sicherheit, falls wir Menschen die Erde tatsächlich unbewohnbar machen – die NASA will die potentiellen Lebensbedingungen auf dem Planeten Mars ein wenig realistischer gestalten. Sich langfristig ernähren zu können, ist für diesen Zweck essentiell. Dafür braucht es mitunter Gemüse wie Kartoffeln, das auf dem roten Planeten wächst.

Für das Experiment wird Erde aus der peruanischen Wüste Pampas de La Joya verwendet. Sie soll der Erde auf dem Mars besonders ähnlich sein. „Das erhöhte Level an Kohlenstoffdioxiden kommt den Pflanzen zugute“, heißt es in einem Statement des CIP. Der Ertrag sei deshalb zwei bis viermal höher als bei regulären Pflanzen unter normalen Erd-Bedingungen. Die Mars-Atmosphäre liegt laut Bericht bei nahezu 95 Prozent Kohlenstoffdioxid.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Projekt laut Joel Ranck, dem Kommunikationschef des CIP, aber nicht um kaum nutzbare Forschung für das derzeit nicht absehbare Leben auf anderen Planeten. Er will den Menschen klar machen, dass „wir, wenn wir Kartoffeln unter extremen Bedingungen wie auf dem Mars wachsen lassen können, auch Leben auf der Erde retten können.“

Tags :Via:Tyler Lee, Übergizmo.com

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