Geheimnisvoller Elektroautobauer Faraday Future erhält Millionensubventionen

(Bild: Faraday Future)

Faraday Future heißt ein neuer Elektroautohersteller, der sich nun im US-Bundesstaat Nevada niederlässt und dafür schon einmal Subventionen in Höhe von mehreren Millionen US-Dollar erhält. Ein Auto gibt es übrigens noch nicht.

Der Elektroautohersteller Faraday Future wird sich in der Nähe von Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada niederlassen und erhält Subventionen in Form von Steuernachlässen und Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von 335 Millionen US-Dollar. Das geht aus einem Bericht des örtlichen Radiosenders KUNR hervor.

Die Elektroautofabrik soll Faraday Future rund eine Milliarde US-Dollar kosten und auf einer Fläche von 28 Hektar errichtet werden. Nach Angaben des Unternehmens sollen später auf dem Gelände bis zu 4.500 Menschen arbeiten, was für die Politik vor Ort natürlich ein gewichtiges Argument ist.

Die Summe von 335 Millionen US-Dollar setzt sich aus 200 Millionen US-Dollar für Steuernachlässe und 115 US-Dollar für den Aufbau einer Infrastruktur.

Für die Ansiedlung von Faraday hatten sich auch andere US-Bundesstaaten wie Kalifornien und Georgia beworben.

Was Faraday Future in Zukunft genau produzieren will, ist nicht bekannt. Viele Hinweise hat das Unternehmen bisher nicht geliefert. Vermutlich wird das Elektroauto ein Mild-SUV sein, ähnlich wie der Tesla Model X. Faraday will sein Auto am 4. Januar 2016 auf der Messe CES in Las Vegas vorstellen. Bis zur Markteinführung werden aber noch viele Jahr vergehen.

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